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„Pfade“ – Galerie 2. Stock im Neuen Rathaus | Alle Veranstaltungen

 

Am Mittwoch, 20. April, eröffnet Oberbürgermeister Dirk Hilbert 18 Uhr in der Galerie 2. Stock des Neuen Rathauses die dritte Ausstellung der Jahresreihe „Verwebungen. Orient – Okzident“ des Dresdner Vereins Freunde des modernen Orients. Der Kulturrat der Botschaft der Islamischen Republik Iran, Seyed Ali Moujani, kommt zur Eröffnung und spricht ein Grußwort. Die Kuratorin der Ausstellungsreihe, Virginia Tutila, führt in die Ausstellung ein. Musikalisch gestaltet wird die Vernissage mit Improvisationen des Dresdner Musikers Andreas „Scotty“ Böttcher.

Die Ausstellung präsentiert Ölmalerei und heißt „Pfade“. Ausgetretene Wege? Oder neue Spuren?

Antwort geben die Arbeiten von vier jungen Künstlern: Marie Athenstedt und Benjamin Hummitzsch, Absolventen der Kunsthochschule Dresden, sowie Mona Pourebrahim und Hamid Reza Yaraghchi, Absolventen der Kunsthochschule Teheran. Gegenüber stehen sich Arbeiten, die einerseits von unterschiedlichen Kulturkreisen geprägt sind, andererseits überraschende verbindende Elemente aufweisen.

Die vierteilige Ausstellungsreihe „Verwebungen. Orient – Okzident“ stellt Arbeiten von zeitgenössischen bildenden Künstlern mit unterschiedlichen Genres vor. Es werden sowohl Werke von in Deutschland lebenden Kunstschaffenden ausgestellt, die den Orient bereisten, als auch von Künstlern, die aus den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens stammen, und nun in Deutschland bzw. Europa ihre Heimat gefunden haben. Sie verbinden in ihren Arbeiten die Prägungen beider Welten und eröffnen mit ihrem Schaffen den Weg des Dialogs und des Kennenlernens.

Der Schwerpunkt des Ausstellungsprojektes ist der Iran. Das Land mit seiner mehr als 7 000-jährigen Kultur hat sowohl die eigenen als auch sehr viele ausländische Künstler inspiriert. Die vier Ausstellungen beleuchten dabei vier unterschiedliche Aspekte künstlerischer Verflechtungen. Die erste Ausstellung „Reflexionen Dresden – Isfahan“ präsentierte Fotografie und Ölmalerei aus den Kulturstädten Dresden und Isfahan (Iran). Die darauf folgende Ausstellung „Lichter – Die weibliche Perspektive“ zeigte eine Porträt-Serie iranischer Frauen mit ihren Vätern sowie Fotografien und Acryl-Zeichnungen mit Motiven aus iranischen und syrischen Städten. Unter dem Titel „Bewegung“ vereinen sich in der vierten Ausstellung Arbeiten zum Thema Kaligraphie.

Der Verein Freunde des modernen Orients hat sich im Jahr 2011 gegründet, um in Deutschland die Vielfalt der Kulturen des Nahen und Mittleren Ostens zu vermitteln. Er will dazu beitragen, Vorurteile abzubauen, Wissenslücken zu schließen und einen aktiven Beitrag für ein Miteinander in Frieden zu leisten. Das Ziel der Aktivitäten ist die Förderung der gegenseitigen Akzeptanz und des gegenseitigen Respekts. In der Form gemeinsamer Projekte verwirklicht der Verein seine Vorstellung einer verbindenden kulturellen Brücke mit einem lebendigen Austausch in beide Richtungen.

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