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ROBERT CARL BLANK – Blue Note | Alle Veranstaltungen

 

„Welcome all you volunteers, jokers clowns and puppeteers“ heisst es gleich in der ersten Zeile seines vierten Longplayers „FAIRGROUND DISTRACTIONS“. Robert macht ein großes emotionales Fass auf. Ein Album über die Liebe zum Leben in seiner ganzen Unvorhersehbarkeit - die große Freiheit gepaart mit bitter-süssen Rückblicken. Das Album zeigt wieder einmal, wie groß das Talent dieses Mannes ist, einfach gute Songs zu schreiben und zu interpretieren. Im Gegensatz zum letzten Album ist der Sound hier 60er Jahre Pop mit vielen Anleihen bei den Großen der Zeit. Den Hamburger mit den tschechischen Wurzeln interessieren keine Schubladen, da ihm das Leben in seiner ganzen Vielfalt dafür viel zu schade wäre. Der inzwischen schon inflationär gehandelte Titel des „Singer/Songwriters“ ist bei Robert daher auch nur reine Nomenklatura, denn der Popsänger und Songschmied ist viel mehr als das.

Er ist ein rastloser und leidenschaftlicher Idealist, der sich für ein kompromissloses Musiker-Leben entschieden hat. Unberührt von den Bequemlichkeiten des bürgerlichen Lebens reist er bepackt mit einer Batterie von Akustischen Gitarren, einem Fallschirm und einer dicken Portion Soul das ganze Jahr über durch die Welt, sammelt Material, beobachtet, und schreibt seine Eindrücke und Erfahrungen als kodierte Reiseberichte nieder. Kaum hat er ein neues Album fertig aufgenommen gibt es schon Material für das nächste. Und dabei sind seine Songs nie am Reissbrett entstandene Lückenfüller, sondern Reisetagebücher, inspiriert von intensiven Erfahrungen auf einer selbstgebuchten Welttournee. Sein erster musikalischer Reisebericht nach 10 Jahren worldwide travelling (das Debütalbum „SOUL CIRCUS“ – analoghaus, 2008) wurde von der Presse mit Lobeshymnen überhaÅNuft.

Das „Intro Magazin“ lobte beispielsweise das liebevoll aufgenommene Album für seine „Radiotauglichkeit“ und ordnet ihn als „Hoffnung zwischen Jack Johnson und American Idol“ ein. Mit seinem zweiten Album „LAST TIME I SAW DAVE“ (analoghaus, 2010) konnte er sich nicht nur musikalisch weiterentwickeln, sondern auch sein Debütalbum noch toppen. Robert Carl Blank gelang es zweifelsohne zu zeigen, dass er keine „Eintagsfliege“ ist, und gäbe es einen Soundtrack zum Leben, dann hätte Robert ihn geschrieben – eine Wahrheit in, und zwischen jedem Song, Ehrlichkeit und künstlerische Tiefe. Arne Schumacher (Radio Bremen) zählt ihn „ohne Zweifel zu den talentiertesten englisch textenden Singer/Songwritern in Deutschland“, und Heinz Rebellius (u.a. Gitarre & Bass) attestiert ihm „eine außerordentliche Stimme, die Ausdruck, Volumen, Einzigartigkeit und Natürlichkeit in sich zu vereinen scheint.“

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