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RÜDIGER SAFRANSKI UND CEES NOOTEBOOM – Deutsches Hygiene-Museum Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Wie betrachten zwei große Autoren ihre langjährige Schriftsteller-Freundschaft? Was macht das Besondere einer solchen Geistesverwandtschaft aus? Und wie blicken sie auf Goethe und Schiller, das wohl berühmteste Freundespaar der deutschen Literaturgeschichte, von dem Rüdiger Safranski schrieb, dass die beiden Geistesgrößen ihre Freundschaft „als ein rares, wunderliches Gewächs angesehen habe, als ein Glück, als ein Geschenk“? Nooteboom beschrieb seine Freundschaft mit Safranski als „eine endlose Gesprächsrunde, ein sich über Jahre erstreckendes Symposium bei Hefeweizen, Trester, Saumagen, Silvaner, sauren Kutteln, Käsespätzle“. Ihre Begegnung geht auf die Zeit zurück, die Nooteboom nach 1989 in Berlin verbrachte und in der die Grundlagen seiner berühmten „Berliner Notizen“ und seines Romans „Allerseelen“ gelegt wurden.