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Salt – Societaetstheater | Alle Veranstaltungen

 

SALT

Es sollte wohl so sein, dass sich Myra Maud, aus Paris stammende Sängerin mit Wurzeln aus Martinique und Madagaskar, und Lutz "Hammond" Krajenski, Keyboarder, Komponist und Arrangeur aus Hannover vor etwas über einem Jahr über den Weg liefen. Sonst hätte es SALT nie gegeben …
Mit ihrem Bandprojekt entführen sie die Hörerinnen und Hörer in eine Welt exotischer Rhythmen und bezaubernder Melodien. Die zwölf Songs ihres Debüt-Albums sind eine fein ausbalancierte Mischung aus pulsierendem Jazz, afro-kubanischem Temperament und Musik des indischen Ozeans – gesungen auf Französisch, Creole und Englisch. Musik zwischen Jazz-Club und Strand; Musik, die einen abholt, um dem Alltag zu entfliehen.
„Das war Magie“ schwärmt Lutz Krajenski noch immer von den ersten Studio-Aufnahmen zu „La Solution“. „Wir hatten zwölf Songs am Start, sind direkt mit den ausgewählten Musikern ins Studio – ohne Aufwärm-Gig. Ich habe die Noten auf's Brett gelegt und es ist etwas entstanden, was sich vollkommen neu und frisch anfühlt.“
Am 5. Mai erschien mit „La Solution“ die Debüt-CD von SALT. Darauf zu hören: Zwölf Songs, die auf unverwechselbarer Weise den Zauber karibischer Musik einfangen und mit Elementen aus Jazz, Pop und Soul veredeln. Keine am Reißbrett ersonnene Musik, sondern Musik mit Charakter und Integrität, für die noch ein neues Genre ersonnen werden müsste. SALT ist ein Amalgam zweier Musiker-Persönlichkeiten, die sich suchten – und durch einen schönen Zufall fanden. Zum einen Lutz Krajenski, Keyboarder, Arrangeur, Hammond-B3-Orgel-Enthusiast, Soul-Jazz- und Blue-Note-Verehrer und der breiten Masse als langjähriger Leiter/ Pianist und Arrangeur der Roger Cicero Big Band bekannt. 
Und natürlich der Sängerin Myra Maud, die mittlerweile in Hamburg lebt und musikalisch beheimatet ist im Soul, Gospel, Chanson, der karibischen Musik und Jazz. Sie sang schon mit Größen wie Jan Delay, Quincy Jones oder Celine Dion und ist vielen bekannt als Nala im erfolgreichen Hamburger Musical „König der Löwen“. 
„Ich hatte schon über Roger Cicero Wind von Lutz bekommen. Der schreibt so tolle Arrangements, dass ich mir dachte, mit diesem Typen musst du auch mal was machen“, erinnert sich Maud. Und auch Lutz hatte schon viel Gutes von ihr gehört. „Ich suchte einen Ersatz für eine Sängerin bei einem Cover-Gig und bekam die Nummer von einem Saxofonisten aus der Cicero-Band, der aber auch nicht wusste, wie ihr Name geschrieben wird“, erklärt Krajenski. To make a long story short: Die beiden spielten das Konzert, und merkten schnell, dass sie sich musikalisch sehr gut verstanden und ergänzten. 
„Wir haben uns danach gegenseitig unser Musikdateien auf unseren Laptops vorgespielt. Ich ihr meinen Jazz-Kram, sie mir ihr karibisches Zeugs. Sie hatte auch vier eigene Songs schon extrem gut vorproduziert, an die wir uns dann wagten“, erzählt Krajenski. Schnell entdeckten die beiden, dass trotz – oder gerade wegen ihrer unterschiedlichen Wurzeln - etwas ganz Besonderes wächst. Krajenski: „Da ist zum einen meinen spießige Arrangiergenauigkeit, andererseits liebe ich auch Sessions mit ihrer Spontanität. Myra wiederum hat diese tollen Melodien und ihren ganzen Musikkosmos mit eingebracht. 
Krajenski schwärmt: „Es ist auch sehr schön, wie sich die Musiker ergänzen. Da ist der österreichische Schlagzeuger Simon Gattringer. Das ist ein extrem gut sortierter Typ, mehr so der L.A.Studio-Typ. Und dann ist da Nené Vásquez mit seiner Dynamik und diesen irren Sounds an der Percussion. Das passt alles zusammen: Stephan Abel, der Gentleman am Saxofon, der elegante Trompetenstil von Philipp Kacza und natürlich unsere Bass-Eminenz Olaf Casimir.“ Zusammen schaffen es die Musiker dank Krajenskis Arrangierkünsten, auch Kompliziertes einfach und leicht klingen zu lassen. Die Gefahr, sich bei diesen vielen Einflüssen musikalisch zu verzetteln, sieht Krajenski nicht: „Das perfekte Bindeglied für unsere Musik ist Myras Stimme“.