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Samoa - 6 Monate an der Datumsgrenze – Reise-Kneipe | Alle Veranstaltungen

 

Samoa, wo ist das denn? So dachte ich, also ich 2011 per Telefon das Einsatzland meines Freiwilligendienstes erfuhr. Trotzdem sagte ich aus dem Bauch heraus zu. Belohnt wurde ich mit sechs aufregenden Monaten mitten im Pazifik. 

Die Verortung des Inselstaates auf dem Globus war schnell getan. Alle weiteren Reiseinformationen ließen sich aufgrund sehr spärlich vorhandener Reiseliteratur hingegen nur schleppend bis gar nicht zusammensammeln. Doch vielleicht war es genau diese Ungewissheit, die meinen Aufenthalt so abenteuerlich gestaltete. Wünscht man sich nicht so oft das Reisen in touristisch wenig erschlossenes Gebiet? Und wie häufig fühlt man sich doch im Alltag reif für eine ferne, einsame Insel? In Samoa ist beides zu finden. 
Die Reise führt über Upolu und Savaii, die beiden größten der zehn samoanischen Inseln. Wir starten in Apia, der einzigen Stadt, und schauen uns dort auf den Märkten nach Früchten und Fisch um. Mit holprigen Holzbussen und viel Musik geht es anschließend von Dorf zu Dorf. Dort erwarten uns üppige Blumen, Gottesdienstbesuche, Tanzzeremonien und viel leckeres, wenn auch ungewohntes Essen. Und natürlich statten wir auch den langen, weißen Sandstränden im Süden Upolus einen Besuch ab, die Samoa zu einer waschechten Südseeinsel machen. Dank der großen Gastfreundschaft vieler Samoaner durfte ich für mehrere Monate mit einer Familie in ihrem Pfahlhaus leben. In dieser Zeit konnte ich dann doch noch viele Informationen über Land, Leute und Kultur in Erfahrung bringen, so dass künftige Samoabesucher nicht ganz so wie ich ins Blaue hinein reisen müssen. 

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