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Soldaten – Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus | Alle Veranstaltungen

 

Soldaten
Ein Dokumentartheater über Helden, Heimkehrer und die Zukunft des Krieges | In Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der BundeswehrKriege verändern sich – durch weiterentwickelte Technologien, neu gebildete Allianzen, asymmetrische Bedrohungsszenarien, wirtschaftliche Interessen und religiöse Bewegungen. Heutige Kriegseinsätze haben mit ehemaligen Stellungskriegen oder Schlachtfeldern kaum noch etwas gemeinsam. Damit stehen auch Soldaten vor neuen Aufgaben und Anforderungen. Geblieben aus vergangenen Zeiten sind militärische Rituale, die seltsam fremd anmuten, wie der Große Zapfenstreich, Paradeaufstellungen, feierliche Gelöbnisse und Vereidigungen. Geblieben sind auch die Menschen, die als Wehrpflichtige, als Zeit oder als Berufssoldaten gedient haben, zum Beispiel in der NVA oder in der Bundeswehr. Wie haben sie das Soldatsein erlebt? Und was hat das Soldatsein mit ihnen gemacht? Was bedeuteten Ehre, Tapferkeit, Kameradschaft, Opfer- und Heldentum für sie? Und wie wirkte sich das wiederum auf die Militärs aus?
Soldatinnen und Soldaten aus unterschiedlichen Armeen und Streitkräften berichten über die Vorbereitungen und einen möglichen Ernstfall. Sie loten die Grenze zwischen Abenteuerlust und ernüchternder Realität aus und erzählen von den Schwierigkeiten der Rückkehr ins „normale“ Leben. Sie berichten von Drill und Demütigung, aber auch von Solidarität und Freundschaft. Und darüber steht immer wieder die Frage nach der Sinnhaftigkeit der eigenen Mission.
Quelle: Staatsschauspiel Dresden