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Spitzbergen – Inseln im Eis – 850 Kilometer mit dem Faltboot durch das Polarmeer – Schauburg Dresden (Kino) | Alle Veranstaltungen

 

Das Inselarchipel „Svalbard“ liegt auf halben Weg vom nördlichsten Punkt Norwegens zum Nordpol, direkt im Eismeer. Es ist eine ungastliche Gegend für Menschen. Die Sonne geht monatelang nicht unter und lässt einen jegliches Gefühl für Zeit verlieren. Manchmal ist die Luft so klar, dass weit Entferntes zum Greifen nah erscheint. Ein anderes Mal hüllen Nebelbänke das Land tagelang in graue Schleier. Bekannt wurde Svalbard in den vergangenen Jahren durch Medienberichte über das Abschmelzen der Gletscher und des Inlandeises. Jürgen Schütte startete die ungewöhnliche Kajakreise von Longyearbyen, der Hauptstadt des Inselarchipels. Bereits nach zwei Wochen fiel aus gesundheitlichen Gründen seine Paddelpartnerin aus. So machte sich Jürgen Schütte allein auf den Weg nach Norden. Er folgte den Spuren von Forschern wie Nansen und Amundsen und erkundete die Siedlungsgebiete der Pomoren, die als Walfänger und Jäger die Insel in den vergangenen Jahrhunderten bewohnten. Mit dem größten norwegischen Eisbrecher, der „Svalbard“, geht es nach knapp zwei Monaten Kajakreise wieder zurück nach Longyearbyen. Ein Geologe führte Jürgen Schütte zum „ältesten Wald der Welt“. In Svea, eine der letzten Bergbausiedlungen auf der Insel und die letzte Reisestation auf dem Heimweg, gibt es nur ca. 15 Straßenkilometer, aber ein Vielfaches an Strecke, die man mit dem Auto durch die Minenwelt fahren kann. Ein Kohlefrachtschiff bringt Jürgen Schütte und seine Ausrüstung zurück ins „warme“ Deutschland.