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SPRACHE UND MACHT: WIE VIEL STREIT BRAUCHT DEMOKRATIE? – Deutsches Hygiene-Museum Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Moderation: Dagmar Ellerbrock, Professorin für Neuere und Neueste Geschichte mit
Schwerpunkt Gewaltforschung, Technische Universität Dresden

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Katholischen Akademie und der TU Dresden,
Lehrstuhl für Linguistik
Lukas Bärfuss, Schweizer Schriftsteller und Dramaturg, löste mit seinem Artikel „Die Schweiz
ist des Wahnsinns“ im Oktober 2015 in der FAZ eine Debatte über den Zustand der Schweizer
Demokratie und der Medienöffentlichkeit aus; zuletzt erschien bei Wallstein sein Essay-Band
„Stil und Moral“ (2015). Jürgen Kaube, Journalist und Autor, ist seit 2015 einer der vier
Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; für seine publizistische Arbeit erhielt Kaube
2015 den Ludwig-Börne-Preis.
Wie viel sprachliche Offenheit und wie viel sprachliche Sensibilität braucht und verträgt die
veröffentlichte Meinung, um den Frieden in einer demokratischen Gesellschaft zu bewahren?
Verhindert die sogenannte „politische Korrektheit“ offene Diskussionen und führt zu einer
Radikalisierung gegnerischer Lager? Oder erleben wir umgekehrt eine verbale Enthemmung
und Verrohung, die zu Gewalt führt? Müssen deshalb auch in einer meinungsfreien und
offenen Gesellschaft bestimmte Worte ungesagt bleiben?

quelle: literatur jetzt! 2016