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Staatsfinanzen als Ursache internationaler Spannungen – Militärhistorisches Museum | Alle Veranstaltungen

 

Peer Steinbrück zählt nicht nur zu den besten Kennern internationaler Finanzpolitik, seine Vorliebe für "Klartext" hat ihm auch den Ruf eines offenen und streitbaren Redners eingebracht. Im Militärhistorischen Museum in Dresden wird er den Zusammenhängen von nationaler Finanzpolitik und internationalen Konflikten gewohnt pointiert nachgehen. Vor dem Hintergrund historischer Beispiele wie den maroden Staatsfinanzen Ludwigs XVI., der Finanzierung der preußischen Einigungskriege mit Hilfe des Welfenvermögens und den finanziellen Aspekten von Krieg und Okkupation unter dem NS-Regime wird er auch auf die aktuellen geostrategischen Implikationen des Zusammenbruchs der griechischen Staatsfinanzen eingehen.

Peer Steinbrück ist Diplom-Volkswirt. Er war Wirtschaftsminister in Schleswig-Holstein, Wirtschafts- und Finanzminister in Nordrhein-Westfalen und dort später auch Ministerpräsident. Von 2005 bis 2009 amtierte er als Bundesfinanzminister der großen Koalition, seit 2009 ist er Mitglied des Deutschen Bundestags. Für die Bundestagswahl 2013 war er Kanzlerkandidat der SPD. In der laufenden Wahlperiode ist Peer Steinbrück Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und Vorsitzender der Deutsch-Amerikanischen Parlamentariergruppe.

Quelle: MHMD