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STROH ZU GOLD - Einmalige, kunsthandwerkliche Schätze aus dem Strohmuseum Wohlen/Schweiz – Fasanenschlösschen (Schloß Moritzburg) | Alle Veranstaltungen

 

STROH ZU GOLD Sonderausstellung

Weitere Informationen zur Ausstellung

Sachsen, genauer gesagt, das Erzgebirgsvorland um Dresden war im 18. Jahrhundert ein wichtiger Strohhutproduzent. Daneben wurden viele andere kunstvolle und kunsthandwerklich interessante Gegenstände, wie Borten, Schnüre oder beklebte Strohgegenstände gefertigt. Ein besonders interessantes Fabrikat aus dem 18. Jahrhundert ist dieStrohtapete im Moritzburger Fasanenschlösschen. Sie lieferte letztlich auch den Anlass, sich mit dem fast vergessenen Kunsthandwerk der Strohproduktion näher zu befassen. Denn das Material, welches für die aufwendige Restaurierung der originalen Strohtapete im Arbeitszimmer des Kurfürsten verwendet wurde, stammt aus dem schweizerischen Wohlen (bei Zürich). Auf diese Weise entstand der Kontakt zum Hauptleihgeber für die aktuelle Sonderausstellung, dem Schweizer Strohmuseum Wohlen. Die dortige Freiämter Strohhutindustrie zählte bis ins 20. Jahrhundert hinein neben Sachsen und einigen anderen Standorten zu den führenden Herstellungszentren. 

Das Wohlener Museum steuerte eine Vielzahl einzigartiger Strohproduktezur Sonderausstellung bei. Weitere Exponate wurden aus dem Sächsischen Staatsarchiv, dem Volkskunstmuseum, den Stadtmuseum Dresden, Dohna, Dippoldiswalde, Annaberg-Buchholz, dem deutschen Hutmuseum Lindenberg, der schlosseigenen Sammlung und mit Hilfe vieler weiterer privater Leihgeber zusammengetragen. 

Mit insgesamt über 200 Exponaten gewährt die Ausstellung nicht nur eine umfassende Überblick über erhalten gebliebene originale Strohkunstwerke, darunter zahlreiche Hutvariationen und Strohintarsien. Die Schau informiert zudem auch über die Geschichte, Kunstfertigkeit und Technologie dieses fast vergessenen Handwerks.

Öffnungszeiten. 
Montag bis Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 10:00 bis 18:00 Uhr

Quelle: Schloss Moritzburg