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STURM UND DRANG – Schlosskapelle im Residenzschloss Dresden (Schlosstheater) | Alle Veranstaltungen

 

STURM UND DRANG

Die mittleren Sinfonien Joseph Haydns stecken voll von Überraschungen. Die Erfindungskraft des Meisters scheint unerschöpflich zu sein, sie bringt Anmutig-Heiteres ebenso hervor wie Tiefernstes, Subtiles ebenso wie Skurriles. Bietet schon die B-Dur-Sinfonie Nr. 46 ein Feuerwerk an Phantasie, so stellt die Nr. 47 in G-Dur mühelos alles in den Schatten, was Haydn vorher auf sinfonischem Gebiet geleistet hatte. Auf Überraschungen darf man auch bei José María Sánchez-Verdú gefasst sein, dessen neues Werk KEMET (Schwarze Erde) im Zusammenhang mit seinem Orchesterwerk DESHERET (Rote Erde) steht, das beim Saisonabschluss im Albertinum uraufgeführt wird.
 
Joseph Haydn (1732-1809)
Sinfonie Nr. 46 B-Dur
José María Sánchez-Verdú (*1968)
KEMET (Schwarze Erde) für Blockflöte und Kammerorchester | Auftragswerk der Dresdner Philharmonie (UA)
Joseph Haydn (1732-1809)
Sinfonie Nr. 47 G-Dur
 
Andreas Spering | Dirigent
Jeremias Schwarzer | Blockflöte
 
Quelle: Dresdner Philharmonie