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Sturm von William Shakespeare – Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus | Alle Veranstaltungen

 

Sturm
von William Shakespeare | Deutsche Fassung von Joachim Lux unter Verwendung von Shakespeare-Sonetten in der Übersetzung von Christa SchuenkeGastspiel des Burgtheaters WienIn seinem letzten Stück, dem „Sturm“, erfindet sich Shakespeare selbst eine Welt: Die Welt ist die Insel, das Theater, ein Blick auf die Welt, nicht aber die Wirklichkeit selbst. In und mit Prospero schafft er eine Konstruktion, die es ihm ermöglicht, den Antagonismus von Tragödie und Komödie aufzuheben. So ist das ganze Stück auch eine Idee in Prospero-Shakespeares Kopf, ein Blatt Papier, das im Laufe des Abends, alle Herrschaftsspiele noch einmal durchlaufend, mit der Vision von einem humanen Ausgleich beschrieben wird. Das Glück der Erfüllung beinhaltet den Verzicht auf Rache und die Erkenntnis der eigenen Unzulänglichkeit.
Quelle: Staatstheater Dresden