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Szenen einer Ehe - von Ingmar Bergman – Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus | Alle Veranstaltungen

17.12.2016 19:30
Details www.staatsschauspiel-dresden.de
Alle in Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus
Albertplatz (Bus 261, 305, 326, 328; Tram 3, 6, 7, 8, 11)
17/12/2016 19:30 17/12/2016 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Szenen einer Ehe - von Ingmar Bergman Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus 38 DD/MM/YYYY
26.12.2016 19:30
Details www.staatsschauspiel-dresden.de
Alle in Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus
Albertplatz (Bus 261, 305, 326, 328; Tram 3, 6, 7, 8, 11)
26/12/2016 19:30 26/12/2016 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Szenen einer Ehe - von Ingmar Bergman Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus 38 DD/MM/YYYY
 

Als die Fernsehserie „Szenen einer Ehe“ Mitte der 1970er-Jahre im schwedischen Fernsehen lief, sorgte sie für leergefegte Straßen, überlaufene Eheberatungsstellen und hohe Scheidungsraten. Es schien, als habe der Regisseur und Autor Ingmar Bergman mit seinem schonungslosen Ehe­drama, einem Kammerspiel in sieben Kapiteln, den Nerv seiner Zeit – einer Zeit im Umbruch – genau getroffen. Eine deutsche Zeitung schrieb: „‚Szenen einer Ehe‘ ist der wahre Katastrophenfilm der siebziger Jahre.“ 
Wir verfolgen ein Ehepaar um die 40, das auf den ersten Blick glücklich zu sein scheint. Seit zehn Jahren verheiratet, zwei Kinder, erfolgreich und zufrieden in ihrem jeweiligen Beruf. Doch eines Tages eröffnet Johan seiner Ehefrau, dass er seit geraumer Zeit eine Affäre mit einer jüngeren Frau hat und Marianne auf der Stelle verlassen will. Krampfhaft, aber vergeblich versucht Marianne zu retten, was noch zu retten ist. Als die beiden sich rund ein Jahr später wieder treffen, um die Scheidungspapiere zu unterschreiben, werden aus anfänglichen Vorwürfen schnell offene Machtkämpfe, aus Beleidigungen physische Gewalt. Doch auch noch Jahre später scheinen Marianne und Johan immer noch nicht aufgehört haben, etwas aneinander zu lieben.
Der Dramatiker, Regisseur und Buchautor Thomas Jonigk („Liebesgeschichte“, „Melodram“, „Vierzig Tage“) schaut hinter die Fassaden der Figuren und deckt das Traumspiel auf, das sich hinter dem Naturalismus der Texte verbirgt. Mit pointiertem Witz und psychologischer Genauigkeit bringt er Bergmans Anatomie des menschlichen Gefühlslebens auf die Bühne des Kleinen Hauses. 

quelle: staatsschauspiel dresden