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Tour: No More Lamps In The Morning – Thalia Kino | Alle Veranstaltungen

 

Josephine Foster ist eine amerikanische Singer/Songwriterin. Opernsängerin wäre sie gerne geworden, was man ihr immer ein wenig anhört. Auf halbem Weg dorthin trällerte sie bei Beerdigungen und Hochzeiten, verdingte sich als Gesangslehrerin in Chicago, spielte in diversen Bands, besann sich schließlich auf ihr Talent als Songschreiberin. So entstanden Alben, die tatsächlich von ihrer wunderschönen und sich ans jeweilige Genre anschmiegenden Stimme zusammengehalten werden. Josephine Foster hat eine große, klassisch geschulte Stimme und wirft sich voll hinein in die Möglichkeiten ihres Soprans. Sie unterwirft sich jedoch keinerlei stilgetriebenen Regelkatalogen, sie lässt ihre Stimme an der langen Leine – und das kann auch schon mal abenteuerlich klingen. Ihre prägenden Gesangserlebnisse seien klassische Stimmen gewesen, sagte sie kürzlich einem Interviewer. Sie wolle nicht klingen wie eine dünne Nudel, wie ein kleines Mädchen.

Dennoch singt sie nicht Oper oder anderes klassisches Repertoire, sondern eigene Lieder, die wie Folksongs klingen. Und eigentlich klingt ihre Stimme auch meistens weniger nach Verdi, als nach Appalachen, nach der amerikanischen Volksmusik.

Quelle: Konzertkasse Dresden