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Über die Grenze. Ostdeutsche Kunst in der Bundesrepublik, westdeutsche Kunst im Albertinum 1945-1990 – Albertinum Dresden - SKD | Alle Veranstaltungen

 

In den beiden deutschen Nachkriegsstaaten standen sich die Entwicklung und Auffassung von bildender Kunst diametral gegenüber. Der Vortrag fragt danach, ob es in den antagonistischen Systemen auch verbindende Elemente gegeben hat, und wie die jeweilige Kunst des anderen deutschen Staates während der Zeit der Teilung rezipiert wurde. So werden die sich über die Jahrzehnte veränderten Wahrnehmungen ostdeutscher Kunst in der Bundesrepublik ebenso aufgezeigt wie die von offizieller Seite gestützten Beurteilungen westdeutscher Kunst in der DDR. Letztere werden insbesondere an den Ankäufen der Gemäldegalerie Neue Meister vor 1989/90 verdeutlicht.

Kathleen Schröter promoviert zur Rezeption von Kunst aus der DDR in der Bundesrepublik Deutschland vor 1989/90 und hat sich als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Galerie Neue Meister der Staatliche Kunstsammlungen Dresden in dem Forschungsprojekt „Bildatlas: Kunst in der DDR“ intensiv mit der Geschichte des Museums beschäftigt. Sie ist Mitherausgeberin der Publikation „Sozialistisch Sammeln. Die Galerie Neue Meister zur Zeit der DDR.“ Als Kuratorin, wissenschaftliche Autorin und Dozentin ist sie freiberuflich tätig mit „Sichtwechsel – Agentur für Kunst und Kulturgeschichte“.

quelle skd