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Ballett |

Vergessenes Land – Semperoper Dresden 2017 | Alle Veranstaltungen

 

Vergessenes Land

George Balanchine / Jiří Kylián / William Forsythe

Dreiteiliger Ballettabend
Musik von Georges Bizet, Benjamin Britten und Gavin Bryars

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21.09.2017 19:00
Details www.semperoper.de
Alle in Semperoper Dresden 2017
Theaterplatz (Tram 4, 8, 9)
21/09/2017 19:00 21/09/2017 21:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Vergessenes Land (Dresdentag) Semperoper Dresden 2017 38 DD/MM/YYYY
25.09.2017 19:00
Details www.semperoper.de
Alle in Semperoper Dresden 2017
Theaterplatz (Tram 4, 8, 9)
25/09/2017 19:00 25/09/2017 21:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Vergessenes Land (Dresdentag) Semperoper Dresden 2017 38 DD/MM/YYYY
28.09.2017 19:00
Details www.semperoper.de
Alle in Semperoper Dresden 2017
Theaterplatz (Tram 4, 8, 9)
28/09/2017 19:00 28/09/2017 21:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Vergessenes Land Semperoper Dresden 2017 38 DD/MM/YYYY
05.10.2017 19:00
Details www.semperoper.de
Alle in Semperoper Dresden 2017
Theaterplatz (Tram 4, 8, 9)
05/10/2017 19:00 05/10/2017 21:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Vergessenes Land Semperoper Dresden 2017 38 DD/MM/YYYY
 

 

Nichts erschien Jiří Kylián schrecklicher, als in Vergessenheit zu geraten – sei es als Mensch, als Moment oder als Gefühl. 1981 choreografierte er deshalb »Vergessenes Land«, eine Hommage an verloren gegangene Länder, Liebende und Zeiten. Inspiration zu diesem Werk soll ein Bild Edvard Munchs gewesen sein, das eine einsame Küste zeigt: menschliches Land, das vom Meer überspült wird …

»Vergessenes Land« verleiht der neuen Premiere des Semperoper Ballett seinen Titel und bildet gleichzeitig den nicht nur thematischen Mittelpunkt des Dreiteilers. Umrahmt wird es von zwei weiteren wegbereitenden Choreografien des modernen Tanzes: George Balanchines »Symphony in C« und William Forsythes »Quintett«. 1947 unter dem Titel »Der Kristallpalast« uraufgeführt, resultiert »Symphony in C« aus der Verbindung des damaligen Ballettmeisters Balanchine und der von Georges Bizet im Alter von 17 Jahren komponierten gleichnamigen Symphonie. Es ist ein Perfektionsanspruch an den Tanz wie das Leben – und eine der technisch herausforderndsten Arbeiten des Neoklassikers. Dagegen bietet das den Abend beschließende »Quintett« einen ungewöhnlich privaten Einblick in das Leben seines Schöpfers: Gleichsam als letzten Liebesbrief kreierte Forsythe das Werk 1993 für seine sterbende Frau. Anstatt zu einem Trauergesang geriet es jedoch zu einer Feier des Lebens, was dem Choreografen nur passend erschien. Denn bis zuletzt überwog das »Verlangen zu leben« seiner Frau dem »Trauma ihres Sterbens«. Und eines ist sicher: Durch diese Arbeit wird sie nun nie in Vergessenheit geraten.

Quelle: Semperoper Dresden