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Vortrag |

»Vom „christlichen Abendland“ zu einem Europa des religiösen Pluralismus« -Rabbiner Walter Homolka – Frauenkirche Dresden | Alle Veranstaltungen

23.10.2017 20:00
Reihe FORUM FRAUENKIRCHE
Details www.frauenkirche-dresden.de
Alle in Frauenkirche Dresden
Altmarkt (Tram 1, 2, 4)
23/10/2017 20:00 23/10/2017 22:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de »Vom „christlichen Abendland“ zu einem Europa des religiösen Pluralismus« -Rabbiner Walter Homolka Frauenkirche Dresden 38 DD/MM/YYYY
 

Rabbiner Walter Homolka zum Thema
»Vom „christlichen Abendland“ zu einem Europa des religiösen Pluralismus«


Der Talmud ist Ausdruck der Vielstimmigkeit des Judentums. Das Judentum hat es gerade in der Diaspora gelernt, mit Pluralismus umzugehen – innerhalb der jüdischen Gemeinschaft, aber auch außerhalb. Es setzt sich nicht absolut und erkennt verschiedene Wege zu Gott an. Damit kann es auch ein Partner sein für Beziehungen zu Christentum und Islam, die sich auf Augenhöhe bewegen. Und auch für agnostische Positionen ist das Judentum offen, weil es die Eigenverantwortlichkeit des Menschen ins Zentrum stellt, der im Ebenbilde Gottes geschaffen ist. Damit sind Vernunft und Demokratie Pfeiler einer Gesellschaft, in die sich das aufgeklärte Judentum einbringen will.

Prof. Dr. Walter Homolka studierte Philosophie, Rabbinische und Jüdische Studien in München, London und Wales. 1992 wurde er am King’s College London mit einer Arbeit über Rabbiner Leo Baeck und den deutschen Protestantismus promoviert. 1997 ordinierte ihn das Leo Baeck College zum Rabbiner, 2009 folgte der „Doctor of Humane Letters“ des Hebrew Union College New York. Homolka war Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde München und Landesrabbiner des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen. 2002 wurde er Rektor des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam. Homolka ist Vizepräsident der European Union for Progressive Judaism und Mitglied des Executive Committee der World Union for Progressive Judaism. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen.

Eintritt frei

quelle: frauenkirche dresden