Gesprächsrunde |

VON PAUKERN UND PÄDAGOGEN: GUTE LEHRER BRAUCHT DAS LAND! – Deutsches Hygiene-Museum Dresden | Alle Veranstaltungen

 

BILDUNGSEXPERTEN IM DIALOG

Prof. Dr. Wolfgang Melzer, Erziehungswissenschaftler und Schulforscher, Technische Universität Dresden,
Petra Verhees, Mediatorin, langjährige Elternratsvorsitzende und ehemalige Lehrerin,
Prof. Dr. Axel Gehrmann, Professor für Allgemeine Didaktik und Empirische Unterrichtsforschung, Technische Universität Dresden,
Elke Richter, Schulleiterin, Humboldt-Gymnasium Radeberg

Für weitere Fragen halten sich auf dem Roten Sofa bereit:
Sonja Hannemann, Lehrerin, Romain-Rolland-Gymnasium Dresden, Schülervertreter, Landesschülerrat Sachsen

Der eklatante Lehrermangel bestimmt in Sachsen die Debatten um unsere Schulen. Über kaum einen Berufsstand wird so viel und kontrovers diskutiert wie über die Lehrerschaft. In diesem Zusammenhang erregte auch die 2008 erschienene Studie des neuseeländischen Bildungsforschers John Hattie große Aufmerksamkeit. Ihre zentrale Botschaft: Nichts bestimmt den Lernerfolg so sehr wie der Pädagoge selbst – materielle und strukturelle Rahmenbedingungen, Lehrmethoden und Schulformen sind kaum relevant.

Wenn Hatties Thesen stimmen sollten, was bedeutet das für die Lehrerinnen und Lehrer? Welche Erwartungen werden an diesen anspruchsvollen Beruf herangetragen, nicht nur von Schülern und Eltern? Welche Anforderungen erwachsen daraus für die Lehrerausbildung? In welchem Verhältnis stehen fachwissenschaftliche und pädagogische Kompetenzen? Kann man das überhaupt lernen, ein guter Lehrer zu sein? Und: Sind diese hohen Erwartungen überhaupt realistisch?

Quelle: DHMD