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WELTAIDSTAG - VON „PHILADELPHIA“ ZU „BOSTON LEGAL“ Erzählweisen und Ikonografie von HIV/AIDS in Film und Fernsehen – Deutsches Hygiene-Museum Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2015, Deutsches Hygiene-Museum Dresden
eine Reihe von zusätzlichen Programmpunkten
- Freier Eintritt in die Sonderausstellung, 10 bis 19 Uhr AIDS. Bilder +++ Medien +++ Kunst
- Mitmach-Aktion, 10 bis 15 Uhr
- Aids-Hilfe-Dresden
Die Aids-Hilfe Dresden wird von 10 bis 15 Uhr in der Empfangshalle eine Mitmachaktion durchführen, bei der die Besucher_innen dazu eingeladen sind, ihr Wissen an einem Glücksrad zu testen. Die Mitarbeiter_innen der Aids-Hilfe geleiten sie durch einen Dschungel der Gefühle und stehen bei allen Fragen zum Thema mit kompetenten Antworten zur Verfügung.
- Öffentliche Führung, 18 Uhr, Eintritt frei, AIDS als globales Medienereignis Übersichtsführung durch die Sonderausstellung mit Danilo Ziemer

VORTRAG 19.00 Uhr

Im Verlauf der letzten fast dreißig Jahre hat sich die Darstellung der Krankheit AIDS auch im Film mehrmals drastisch verändert: Auf die anfängliche Ausgrenzung und Stigmatisierung folgten Prävention und Integration. Das plötzliche Auftreten von HIV/AIDS in den 1980er Jahren hatte eine erste Krise der Repräsentation verursacht. Die Einführung antiretroviraler Therapien Mitte der 1990er Jahre ließ HIV/AIDS in der westlichen Welt von einer Epidemie zu einer behandelbaren, chronischen Krankheit werden, was sich gegenwärtig möglicherweise in einer zweiten Krise der Repräsentation niederschlägt. Anhand von ausgewählten Beispielen wird die Funktion von Filmen bei der Gestaltung, Veränderung und kritischen Reflexion des gesellschaftlichen Umgangs mit HIV/AIDS untersucht.
Quelle: DHMD