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WAS SAGT MAN ZU DEN MENSCHEN, WENN MAN TRAURIG IST – Erlwein Capitol | Alle Veranstaltungen

 
  • Jasmin Tabatabai - Gesang
  • David Klein  - Tenorsaxophon
  • Olaf Polziehn  - Piano
  • Ingmar Heller - Bass
  • Peter Gall - Schlagzeug

Die „Süddeutsche Zeitung“ nannte Jasmin Tabatabai in einem Atemzug mit Marlene Dietrich und Hildegard Knef, beim „Echo Jazz“ wurde die Jazz-Newcomerin 2012 als „beste nationale Sängerin“ ausgezeichnet. Fünf Jahre und an die hundert Konzerte später präsentiert sie 2016 ihr lang erwartetes neues Studioalbum „Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist“ auch in Dresden. 
Kam „Eine Frau“ mit großem Orchester und zahlreichen Gastsolisten noch wie ein Blockbuster in Technicolor daher, mutet Tabatabais aktuelle Veröffentlichung wie ein intimes Schwarz-Weiß-Portrait von Henri Cartier-Bresson an.

Es schlägt einen Bogen von den 30er Jahren und Kurt Weill über Tabatabais englische Rock-Hymnen aus den 90ern bis hin zum französischen Chanson und einem persischen Folk-Song. Die Lieder erstrahlen nun in einem radikal anderen Licht: Klein und sein mit Olaf Polziehn (Piano), Ingmar Heller (Bass), Peter Gall (Drums) und Matthieu Michel (Trompete) hervorragend besetztes Quintett evozieren in den feingliedrigen Arrangements die Erinnerung an die goldene Zeit des legendären „Blue Note“-Labels und an Künstler wie Miles Davis, John Coltrane, Horace Silver oder Lee Morgan. Das ist die perfekte Grundlage für Jasmin Tabatabais höchst differenzierte Vortragskunst, mit der sie jede auch noch so versteckte Bedeutungsnuance den Texten entlockt und wachküsst. Die Stücke auf „Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist“ legen von dieser lyrischen Instinktsicherheit ein beredtes Zeugnis ab.

quelle jazztage-dresden.de