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WAXAHATCHEE (USA) – Beatpol Dresden | Alle Veranstaltungen

 

So manche herausragende Künstlerinnenpersönlichkeit bevölkerte in den zurückliegenden Starclub- bzw. Beatpol-Jahren unsere Bühne und hinterließ, neben einem klangvollen Namen in unserer Hall of Fame, schon allein durch ihre sprichwörtliche Ausnahmeerscheinung einen nachhaltigen Eindruck. Man erinnere sich, nur mal so zum Beispiel, an jene denkwürdigen Auftritte von Maureen "Moe" Tucker (Velvet Underground), Sharin Foo (Raveonettes), Amanda Palmer (Dresden Dolls), Juliette Lewis, Joanna Newsom, und, nicht zu vergessen: Chan Marshall aka Catpower. Ähnlich wie letztgenannte, zumindest in deren früheren Karriere-Zeiten, verblüfft Katie Crutchfield mit schonungsloser, nahezu hyper-persönlicher Intimität in Text und Musik. Als WAXAHATCHEE singt sie, in mitunter merkwürdig formulierten Sätzen, kraftvoll-wehklagend bis aufgeräumt-leichtherzig, über kluge Einsichten und dumme Entscheidungen. Über dieses, unser, allzeit wacklige(s) Leben. Darüber, dass wohl nicht zu wenig Liebe in der Welt ist. Eher zu viele (unrealistische) Erwartungen. Waxahatchees minimalistisch-treffsichere Lo-Fi Akustiktracks handeln von den angeblichen Wegen der Wahrheit. Welche sich am Ende ja doch nur wieder gabeln. Doch egal, wohin genau Katie Crutchfields (künstlerische) Wege sie noch führen werden: Ein fest in unsere Erinnerung zementierter Platz scheint ihr schon jetzt relativ sicher.