Gesprächsrunde |

WHY SEX MATTERS! EIN PUBLIKUMSABEND ÜBER SEX – Deutsches Hygiene-Museum Dresden | Alle Veranstaltungen

 

In zahlreichen Ratgeberbüchern und Zeitungskolumnen, in Fernsehserien und Filmen wird heute verhandelt, wen wir wie begehren (dürfen). Lustvoll werden sämtliche Tabus, Wünsche und Ängste formuliert, es wird darüber spekuliert, was erlaubt und was verboten ist, was erwünscht oder verabscheut wird, was als „normal“ oder „pervers“ gilt. Sex ist aber nicht nur eine private Angelegenheit, über die gern und ausführlich geredet wird, sondern auch ein Politikum.

Aber beeinflusst das politische System wirklich, welchen Sex Menschen haben? Wie hat die 68-iger Bewegung den Sex verändert? War die DDR weniger prüde als die heutige Bundesrepublik? Wie hat AIDS den Sex verändert? Haben Homosexuelle oder Feminist_innen besseren Sex? Muss man Sex lernen, und braucht er Regeln? Wie oft ist ok? Kann man ohne leben?

Oder ganz seriös gefragt: Wie hängt das Bedürfnis nach Sexualität mit anderen Aspekten der Persönlichkeit zusammen, mit dem Rollenverständnis als Mann oder Frau, dem Bildungsgrad oder den religiösen Überzeugungen? Fragen über Fragen – und darum wird das Publikum an diesem Abend eine wichtige Rolle übernehmen und darüber abstimmen, welche dieser Fragen gestellt und mit unseren beiden kenntnisreichen Gästen diskutiert werden sollen.

Prof. Dr. Ilka Quindeau, Soziologin, Psychologin und Psychoanalytikerin an der Fachhochschule Frankfurt a. M., Vorsitzende der Sigmund-Freud-Gesellschaft e. V.
Prof. Dr. Martin Dannecker, Sexualwissenschaftler, Berlin, Forschungsschwerpunkte: männliche Homosexualität, HIV/AIDS, Pädosexualität, Theorie der Sexualität und Internetsexualität.

Quelle: DHMD