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Wir Unsichtbaren - Geschichte der Polen in Deutschland mit Peter Oliver Loew

Etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland sind Polen, sprechen Polnisch oder stammen aus Polen. Nach den Teilungen Polens im 18. Jahrhundert hatte eine Zeitlang sogar mehr als ein Drittel der Einwohner Preußens Polnisch als Muttersprache. Dresden war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert ein wichtiger Anlaufpunkt für polnische Exilanten. Mit der Industrialisierung setzte eine polnische Massenwanderung ein, hunderttausende Saisonarbeiter bevölkerten die ostelbischen Güter. Im Zweiten Weltkrieg verschleppte NS-Deutschland Millionen von Polen ins Reich. Vertriebene, Spätaussiedler, Flüchtlinge, Erntehelfer und viele andere kamen später hinzu. Ihre Geschichte erzählt Peter Oliver Loew, Stellvertretender Direktor am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt.
 
Quelle: Tschechisch-Deutschen Kulturtage