Gesprächsrunde |

"Zerstörung und die Macht der Erinnerung" – Militärhistorisches Museum | Alle Veranstaltungen

 

Die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, der Frieden am 8. Mai 1945 und der radikale Wandel der Nachkriegsordnung am 9. November 1989 gehören zu den prägendsten Zäsuren des vergangenen Jahrhunderts. All diese Ereignisse schnitten gewaltsam durch den Lauf unserer Geschichte und prägen die kollektive Erinnerung bis heute. Doch die Sichtweisen auf unsere Vergangenheit ändern sich. In einer neuen Reihe „Gewalt und die Macht der Erinnerung“ betrachten das Militärhistorische Museum und die Konrad-Adenauer-Stiftung, wie wir uns historischen Daten nähern. Wie prägen individuelle Erlebnisse unsere Erinnerung, welche Rolle spielen wissenschaftliche Erkenntnisse? Wie wurde Gewalt benutzt, um historische Erinnerungen zu beeinflussen? Am ersten Abend der Reihe werfen wir einen Blick auf den Zweiten Weltkrieg. Die noch nie dagewesene Zerstörung menschlichen Lebens und der Untergang zivilisatorischer Maßstäbe formen die gemeinsame Identität bis heute.