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"Zukunft kultureller Institutionen" – Kunsthalle im Lipsiusbau - SKD | Alle Veranstaltungen

 

Publikumsforschung und Publikumspartizipation bestimmen mittlerweile das Alltagsgeschäft von Museen weltweit – ebenso wie den daraus folgenden Diskurs über kulturelle Teilhabe. Wenn wir es vor 20 Jahren geschafft haben,Kunst demokratisch zugänglich gemacht und den gesellschaftlichen Dialog über Kunst gefördert zu haben, streben wir jetzt danach, die Menschen durch die Kunst zu aktivieren. Moderne und zeitgenössische Kunst funktioniert oft über das Prinzip „Separieren und Schockieren“. Die neue Kunst dieses Jahrhunderts hingegen wird auf einem neuen Prinzip basieren: „Zusammenführen und Verbinden“. Weitergedacht bedeutet das, auch Bildung oder Lernen als künstlerische Aktivitäten zu begreifen.

Chris Dercon ist Kunsthistoriker, Kurator und Filmemacher. Er hat das Haus der Kunst in München geleitet ebenso wie das Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam und PS1 in New York City. Als Kurator hat er Ausstellungen mit Künstlern, Designern und Architekten, darunter André Cadere, Marlene Dumas, Konstantin Grcic, Hans Haacke, Martin Margiela, Herzog & de Meuron, Carlo Mollino, Helio Oiticica, Ai Weiwei und Franz West kuratiert. Seine Perspektive verbindet verschiedenen künstlerische Sparten.

Wir freuen uns, dass Chris Dercon uns mit seinem Vortrag an seinen Erfahrungen als Kulturschaffender und als Leiter von Kulturinstitutionen weltweit teilhaben lässt und erhoffen uns davon auch Impulse für zeitgenössische Kunst in Dresden. Im Anschluss an den Vortrag wird es die Möglichkeit geben, mit Chris Dercon ins Gespräch zu kommen.

Der Vortrag findet in der Reihe "Impuls Dresden" statt und ist ein Projekt der Stiftung Kunst & Musik für Dresden, die Ende 2012 als unabhängiger Förderer für Musik, zeitgenössische Kunst und kulturelle Bildung gegründet wurde. Die Stiftung und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchten mit dieser Einladung den Dialog und die Vernetzung zur zeitgenössischen Kunst in Dresden anregen.
Der Vortrag ist öffentlich und wird in einer Kombination aus Englisch und Deutsch gehalten. Der Eintritt ist frei. Die Gäste werden gebeten, den Lipsiusbau über den Eingang Brühlsche Terrasse zu betreten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Quelle. SKD