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22.05. 2022
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  • Api etoile

Wie verändert sich Landschaft unter den Bedingungen des Klimawandels und wie können alte Kultursorten erhalten bleiben – und auch dabei helfen die Herausforderungen für eine Ernährung in der Zukunft zu meistern? Zu diesen Fragen hat Gabriela Oberkofler vor zwei Jahren bereits ein künstlerisches Forschungsprojekt im Austausch mit Gärtner:innen und Landwirt:innen begonnen, dessen Ergebnisse erstmals in der Villa Merkel in Esslingen zusammen mit ihren großformatigen Zeichnungen komplexer Lebensformen zu sehen waren und nun in der Parzelle in Dresden gezeigt werden.

Api étoilé gibt dem Projekt seinen Namen – Ein kleiner, fester, süß-säuerlicher Apfel mit dem Namen, der von Friedrich Schiller auch als ‚Sternapfel’ bezeichnet wurde und der vermutlich schon seit der Römerzeit angebaut wurde. Es geht um die konkrete Anschauung und den Erhalt lebendigen kulturellen Wissens. Ein von Gabriela Oberkofler angelegtes und gestaltetes Samenarchiv vereint über 480 alte Sorten. Die Pflanzkisten eines mobilen Schaugartens zeigen altes Gemüse und unterschiedliche Mischkulturen, in denen die Pflanzen einander im Wachstum und in der Abwehr von Fressfeinden unterstützen, so zum Beispiel eine Kombination aus Tomate und Zimtbasilikum. Acht Landwirt:innen aus Südtirol, Österreich und Deutschland berichten von ihren Erfahrungen und erzählen davon, was den Anbau von Gemüse mit einer lebenswerten Zukunft verbindet.

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