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22.05. 2022
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Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt Revolutionary Romances widmet sich einem bisher kaum erforschten Kapitel der Kunst in der DDR: den kulturellen Beziehungen der DDR zu den Ländern des Globalen Südens in Asien, Afrika und Lateinamerika. Eingebettet in und zugleich als Auftakt des Projektes Kontrapunkte unternimmt die gleichnamige Prolog-Schau eine erste Annäherung an das Themenfeld. Die große Ausstellung Revolutionary Romances wird im Herbst 2023 im Albertinum stattfinden.

Ausgangspunkt der Recherche bildet der reiche Sammlungsbestand der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. In der Prolog-Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Kupferstich-Kabinett und dem Kunstfonds entstand, ist eine Auswahl von Bildern, Grafiken und Filmen von Künstler*innen aus der DDR, Kuba, Chile und Vietnam zu sehen. Dazu gehören programmatische Propaganda-Grafik, Reisebilder, Porträts von Studierenden aus dem Ausland, Werke von in die DDR emigrierten Künstler*innen sowie kubanische Plakate. Interventionen von den zeitgenössischen Künstler*innen Angela Ferreira, Emeka Ogboh, Laura Horelli und Sung Tieu befragen die einstigen Ideale der „Revolutionary Romances“ und beleuchten ihre zeitgeschichtliche wie künstlerische Bedeutung aus der Perspektive der Gegenwart.

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