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22.05. 2022
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  • Gedenkstätte Bautzner Strasse
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Im Mittelpunkt stehen dabei die Schicksale von zwölf Vertriebenen und Flüchtlingen aus Polen, Tschechien, Italien, Deutschland und der Slowakei. Ihre Biografien werden in der Plakatausstellung vorgestellt. Ausführlich erzählen sie ihr Schicksal in Interviews, die im vergangenen Jahr zu einem großen Teil in der Gedenkstätte aufgezeichnet wurden. Die Videos sind in der Ausstellung zu sehen und parallel dazu auf der Internetseite der Gedenkstätte abrufbar. https://demokratiecampus.de/dort-und-hier
Im Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Das menschliche Leid ging jedoch weiter. Europa lag in Schutt und Asche, die Grenzen der Staaten wurden neu gezogen. Nicht nur im Krieg selbst, sondern auch in den politischen Realitäten der Nachkriegszeit waren Millionen von Menschen gezwungen, ihre Geburtsorte zu verlassen. Die letzten Zeugen einer der größten Migrationswellen in Europa waren damals Kinder, heute sind sie im fortgeschrittenen Alter. Viele von ihnen erzählen erst heute, nach vielen Jahren des Schweigens, von ihren Erlebnissen.

Gespräch mit dem Zeitzeugen Günther Klemm in der Ausstellung:
Montag, 11. April und 9., 16. und 23. Mai 2022 um 14:00 Uhr
Günther Klemm, geboren 1939 in einem Vorort von Teplitz-Schönau im Sudetenland, wurde mit seiner Familie 1946 zwangsausgesiedelt. Er lebte in verschiedenen Orten, bis er mit seiner Familie 1965 nach Dresden und 2004 nach Radebeul zog.

pr

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