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Japanisches Palais Dresden - Staatliche Kunstsammlungen Dresden – Alle Veranstaltungen

  Palaisplatz 11
01097 Dresden
www.skd.museum
Palaisplatz (Tram 4, 9)
19.11.2019 18:30 Entdeckungen

From Avant-Gardes to Undergrounds: Excavating AdA in Dresden (im Archiv der Avantgarden im Japanischen Palais)

[Präsentation]
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Details www.skd.museum
  19/11/2019 18:30 19/11/2019 20:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de From Avant-Gardes to Undergrounds: Excavating AdA in Dresden (im Archiv der Avantgarden im Japanischen Palais) Japanisches Palais Dresden - Staatliche Kunstsammlungen Dresden 38 DD/MM/YYYY
04.12.2019 19:00 Entdeckungen

Advent im Japanischen Palais - Adventstee

[Entdeckung]
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Details www.skd.museum
  04/12/2019 19:00 04/12/2019 21:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Advent im Japanischen Palais - Adventstee Japanisches Palais Dresden - Staatliche Kunstsammlungen Dresden 38 DD/MM/YYYY
 

Japanisches Palais


Das Japanische Palais in Dresden ist ein Haus mit bewegter Geschichte, eine Kulturstätte ersten Ranges und Heimat berühmter Dresdner Kulturschätze. Anmutig am Neustädter Elbufer gelegen, wird es oft überstrahlt von der berühmteren Altstadtseite mit ihren nah beieinander liegenden Architekturperlen. Seine heutige Bescheidenheit passt jedoch nicht recht zu seiner prominenten Geschichte, spielte das Palais im barocken Dresden doch eine Hauptrolle. August der Starke (1670 – 1733) plante, hier seinen Traum von einem Porzellanschloss zu verwirklichen. Dächer, Innenausstattung, alles sollte aus Porzellan sein. Nachdem er 1717 das Palais erworben hatte, beschäftigte er die führenden Dresdner Architekten Pöppelmann, de Bodt, Longuelune und Knöffel mit dem Umbau. Die imposante Vierflügelanlage zählt mit ihrer Bauplastik im damals hochmodernen chinoisen Stil und ihren japanisch geschwungenen Dächern zu den Meisterwerken des Dresdner Barock. Allerdings blieb die Gesamtvision vom Porzellanschloss unvollendet.

Ab 1721 zogen hier die königliche Kunstkammer, später die Porzellansammlung und ab 1785 die antiken Skulpturen, die Münzsammlung und die kurfürstliche Bibliothek ein. Das kuriose Moritzburger Federzimmer gehörte zum Originalinterieur, genau wie die Gobelins nach Raffael, die heute in der Sammlung der Gemäldegalerie Alte Meister aufbewahrt werden. Auch andere berühmte Kunstschätze machten hier Station. Nach Gottfried Sempers Entwürfen wurde ab 1834 das Erdgeschoss mit pompejischen Wandmalereien dekoriert.

quelle skd.museum