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PALAIS SOMMER

 

Ein Sommer voller Kunst und Kultur liegt in der Luft. Der beginnt mit einer Programmtroika aus Malerei, Yoga und Musik. Der Ausstellungseröffnung Kultur.Synchron (kuratiert von Aleko Adamia) mitder die 40 Meter langen Ausstellungswand, die Werke von Babak Nayebi (Iran), Rita Geißler (Deutschland) und acht AbsolventInnen der Kunstakademie Tbilisi zeigen, wird ein traumhaft schöner Teil im Park unter Bäumen eingeräumt. Es folgt die erste Klaviernacht mit Anton Saris (Tenor) und Irina Rodin (Piano)(20.07.) zur Eröffnung des Palais Sommers. Wie schon im Vorjahr ist Ludmilla Schmidt vom Projekt „Junge Meister der Klassik“ kreativer Kopf der Klaviernächte. Insgesamt werden 12 Klavierkonzerte im abendlichen Park zu hören sein, davon vier Klaviernächte +, von denen lilly among clouds aus Würzburg (10.08.) nur eine Nacht verzaubern wird.

 

Der Palais Sommer spricht alle Sinne an, womit man wieder bei dem Kern des Festivals angelangt ist: Yoga im Park findet (wochen-)täglich zwei Mal (8:00 Uhr und 18:00 Uhr) statt. Neben den unterschiedlichen Yoga-Angeboten gibt es in diesem Jahr eine Neuerung, die den Ansatz des Palais Sommers vom Programm für Alle widerspiegelt: Yoga auf dem Stuhl. Dieses Angebot ist gedacht für Menschen mit Bewegungseinschränkungen und findet immer mittwochs 9:30 Uhr, erstmalig am 25.07., statt. Erstmalig gibt es die Meditationsnacht Vol. 1 (12.08.). Familienyoga (wie am 5.08.) gibt es wieder.

Außerdem erwartet die Besucher die Filmnacht Analog mit filmischen Meisterwerken. So läuft der ungarische Film „Amerikanische Ansichtskarten“ von Gabor Body (5.08.) aus dem Jahr 1975. Es handelt sich um ein außergewöhnliches Seherlebnis, das auf mobiler Projektionsapparatur (35 mm) vorgeführt wird. Eine weitere Nacht dieses Quartetts wird die Dresdner Animationsfilmnacht (31.07.) sein. Mit dem Antikriegsdrama „Geh und sieh“ holt der Palais Sommer ein bedeutendes Werk der sowjetischen Filmkunst in den Park und das am 6.8., dem Gedenktag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima. Vor dem Film wird es erstmalig einen Peace Slam junger, internationaler Studenten geben.

Dass die Reihe Konzerte im Park, für die Lars Hiller verantwortlich zeichnet, jeweils besondere Highlights im Park verheißt, ist bereits bekannt. theAngelcy (27.07.) aus Israel werden in diesem Jahr den Startschuss abgeben und die Reihe anführen, in der sich unter anderem auch die betörende ELIF (8.08.), Courtney Marie Andrews (15.08.), Bastian Bandt und Schnaps im Silbersee (14.08.) tummeln. Die Band mit dem grandiosen Namen We used to be tourists (19.08.) erhält prominente Unterstützung von Hello Piedpiper und dem Grand Orchestre Carambolage (26.08.) gebührt die Ehre des Abschlusskonzerts.

Mit großer Spannung wird diesjährig auch die Fortsetzung der Palais.Gespräche erwartet. Nach dem überwältigenden Erfolg des Vorjahres stellt die Reihe in diesem Jahr gleich fünf Mal die Frage: „Wie leben wir morgen?“ (30.07.; 12.08.; 13.08.; 20.08.; 25.08.) und startet mit dem Thema: „Demokratie oder Finanzdiktatur?“ mit Ernst Wolff und Prof. Franz Hörmann. Gefolgt von der Frage am 20.08.: „In Freiheit und Würde?“, unter anderem mit dem bekannten Hirnforscher Prof. Gerald Hüther.

In den 129 Programmpunkten stecken auch wieder einzigartige Nächte, etwa die Singer-Songwriter-Nacht (3.08.), die Salsa-Nacht(18.08.) mit Party, die Chornacht (etwa 4.08., 21.08.), die Klassik-Ballett-Nacht (22.08.); und die große Tango-Nacht (26.08.), wobei die Reihe Tango im Park an vier Sonntagnachmittagen stattfindet. Was wäre eine Ansprache durch fast alle Künste, wenn der Jazz fehlen würde? Daher hält auch er mit einer Jazznacht (24.07.) und den Klazz Brothers Einzug ins Programm. Kurator Kilian Forster verantwortet die Kooperation mit den Jazztagen Dresden.

Auch dem gesprochenen Wort sind Zeitfenster gewidmet. So der Palais.Poesie (16.08.), die ihre Fortsetzung vom Vorjahr und die dazugehörige Zuspitzung in Form des Palais.Slams (28.7.; 11.08.) findet.

Die acht Hörspielnächte widmen sich der Konzentration auf das gesprochene Wort, davon eine als Live-Hörspiel mit den Wurfsendungen (7.08.). Wer also im Palais Park im Liegestuhl einfach nur die Augen schließen, lauschen und sich den leisen Wind dazu um die Nase wehen lassen möchte, liegt hier also häufig richtig.

Was es mit den Babykonzerten (18.08.) auf sich hat, muss diesjährig erstmalig erhört werden.

Quelle palais sommer