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100 Jahre Frauenwahlrecht in Sachsen – Sächsischer Landtag | Alle Veranstaltungen

 

15. Januar bis 21. Februar 2019 
Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr geöffnet 
an Feiertagen geschlossen

Am Dienstag, 15. Januar 2019, 18 Uhr, öffnet im Bürgerfoyer des Sächsischen Landtags, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1, die Wanderausstellung „100 Jahre Frauenwahlrecht in Sachsen“. Dazu laden der Präsident des Sächsischen Landtags, Dr. Matthias Rößler, und das Frauenstadtarchiv Dresden herzlich ein. Mitarbeiterinnen des Frauenstadtarchivs führen durch die Ausstellung. 

 

Im Februar 1919 fanden in Sachsen erstmals Wahlen statt, an denen auch Frauen teilnehmen konnten. Wie nutzen Frauen seitdem dieses damals neu errungene Recht auf Mitgestaltung der Gesellschaft? Was waren ihre Themen und wie setzten sie sie um? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Ausstellung „100 Jahre Frauenwahlrecht in Sachsen“. Mit 25 thematischen und biografischen Tafeln erinnert sie schlaglichtartig an einige der vielen politischen Akteurinnen Sachsens und macht ihre Leistungen sowie auf 100 Jahre weibliche Teilhabe an der sächsischen Politik aufmerksam. Sie zeigt die Stärken demokratischer Prozesse und betont, wie wesentlich das Recht auf Mitgestaltung einer Gesellschaft ist.  Der Audiowalk „Bestimmt“ von Maren Jung begleitet die Ausstellungseröffnung. Mit dessen Hilfe können die Besucherinnen und Besucher der Frage nachspüren, welchen Einfluss geschlechterstereotype Zuschreibungen auf die eigene Identität und somit auf die eigenen Handlungsspielräume haben. 

Das Frauenstadtarchiv Dresden erarbeitete die Ausstellung in Kooperation mit der Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der TU Dresden. Die Gleichstellungsbeauftragte für Frau und Mann der Landeshauptstadt Dresden sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Landesdirektion Sachsen unterstützen sie. Der Sächsische Landtag fördert die Eröffnungsveranstaltung.

Die Wanderausstellung beruht auf einer Ausstellung des Vereins zur Erforschung der Dresdner Frauengeschichte e. V. zu den Parlamentarierinnen in Sachsen während der Weimarer Republik. Studenten der TU Dresden vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte entwickelten sie weiter.

dresden.de