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Neue Musik |

Annuluk „B*A*M Beautiful & Massive“ – Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus | Alle Veranstaltungen

 

Annuluk „B*A*M Beautiful & Massive“

Spirituelle Inspiration. Groovende Leidenschaft. Frei empfundene Weltmusik. 

MICHAELA „MIŠA“ HOLUBOVA Lead Vocal 
ROBERTO FRATTA Percussion, Ngoni, Electronics
ALESSANDRO „ALEX CERB“ CERBUCCI  Electronics
DAVE SILLS TOPRAK Cello & Keyboards
CHARLES MATHIEU Sound
SVEN „MONARCH“ MORAWIETZ Installation
ROBERT „AERO“ STEINBRECHT Mapping

 


„Frei erfundene Weltmusik, die indische Elemente ebenso einbindet, wie den Joik der Sami, die Polyrhythmen Afrikas und die Vielstimmigkeit der Voix Bulgaries.“ Folk World 

Seit 2011 existiert die Band um die charismatische Sängerin und  Songschreiberin Miša. Bewusst verzichtet sie auf eine bekannte Sprache, intoniert stattdessen ihre Songs in einer freien Sprache der Fantasie. Ihr kunstvoller Gesang mag den Hörern zunächst ungewohnt erscheinen, doch mit dieser assoziativen, mäandernden Lautmalerei fordert ANNULUK ihr Publikum auf faszinierende Weise auf, sich dem universal verbindendem Charakter ihrer Musik ganz hinzugeben. 

Nach ihrem Debütalbum „Ushna“ (2013) legten ANNULUK mit „MalaM“ (2014) ihr zweites Album vor. Indonesisch bedeutet dieses Wort „Nacht“ und umschreibt symbolisch den Wunsch nach einem weltweiten Erwachen und Gesunden und dem Wunsch, die Menschen mögen allem Leben und unserer Erde mit Liebe und Respekt begegnen. Die Musik dieses Albums stellten die Musiker um Sängerin Miša in einem beeindruckenden Konzert im Januar 2016 auch innerhalb dieser Konzertreihe an gleichen Ort vor. Konsequent geht die Band ihren Weg weiter.

B*A*M klingt nach Global Pop/Electro/World Beat, die Musiker verbinden analoge Instrumente aus verschiedensten Kulturkreisen mit elektronischer Musik. So entsteht eine hoch spannende und mitreißende Klangwelt, in der unterschiedliche stilistische Fragmente ineinander verschmelzen und so eine ungemein kraftvolle und vielschichtige Musik bilden: Im Untergrund schlagen da verschraubte Drumgrooves, begleitet von tiefgründigen  Bässen, kontrastiert von durch Misa’s hypnotischem Gesang, der erkennbar ruhigere Linien in den rhythmischen Hexenkessel bringt. Yin und Yang eben. Kennzeichnend ist, dass keine Sekunde vergeht, in der nicht musikalisch irgendwas passiert. Instrumentale Vielfalt, rhythmische Komplexität, vokale Berührungen der intensivsten Art, organische Klänge und synthetische breaks prägen diese Musik. Jahrhunderte werden da gestreift, erkannt, verdichtet. Klänge, durch Raum und Zeit voneinander getrennt, verschmelzen bei ANNULUK zu einem ganzheitlichen Kosmos. 

Weltmusik in globaler und faszinierender Form. Ihre musikalische Reise führte die Sängerin und ihre Musiker vom archaischen Schamanismus längst vergangener Zeiten über eine Art hypnotische Tempelgesänge bis in unsere musikalische Gegenwart urbaner Rhythmen und elektronischer Klanggestaltung. Jahrhunderte werden da gestreift, erkannt, verdichtet. Orte und Emotionen, durch Raum und Zeit voneinander getrennt, verschmelzen in diesem Klang zu einem ganzheitlichen Kosmos. Der oft und gern verwendete Begriff „Weltmusik“ beschreibt hier eine faszinierende Reise durch Zeit und Raum, Erinnerung und Gegenwart.

Quelle: staatsschauspiel-dresden