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»Auf der hohen Kante - 20 Pfund Silbermünzen aus der Sächsischen Schweiz« – Sächsisches Staatsministerium der Finanzen | Alle Veranstaltungen

 

Öffnungszeiten:
Die Ausstellung im Lichthof des Sächsischen Staatsministeriums für Finanzen, Carolaplatz 1 in 01097 Dresden ist jeweils montags bis freitags von 9-18 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.

Ende April 2016 entdeckten Bergsteiger in der Sächsischen Schweiz zufällig beim Klettern einige Münzen in einer Felsspalte. Unverzüglich benachrichtigten sie die Polizei, die ihrerseits das Landesamt für Archäologie Sachsen einschaltete. Für das Landesamt für Archäologie Sachsen begann damit eine ungewöhnliche Fundbergung:

 

Mehrfach durchgeführte Nachuntersuchungen ließen diese Entdeckung mit insgesamt 2275 Silber – und zwei Goldmünzen mit einem Gesamtgewicht von knapp 10 kg zu einem der größten Münzschatzfunde Sachsens werden. Die Prägedaten der Fundstücke liegen in einem Zeitraum zwischen den Jahren 1626 und 1819. Jede der einzelnen Münzen selbst war damals gängiges Zahlungsmittel, aber die angetroffene Masse sowie ihre außergewöhnliche Deponierung machen den besonderen Wert dieses Schatzfundes aus. Die spannende Geschichte der Entdeckung, die Rätsel um die Niederlegung und der Fund selbst sorgen seit seiner Auffindung immer wieder für größtes Interesse.

Gemeinsam mit dem Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeigt das Landesamt für Archäologie Sachsen nun eine Auswahl der Münzen, die außergewöhnlichen Umstände der Auffindung, die historische Zusammenhänge sowie einige Gedanken zur Deponierung in der Ausstellung »Auf der hohen Kante – 20 Pfund Silbermünzen aus der Sächsischen Schweiz«.

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