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BARBARA HANNIGAN & MÜNCHNER PHILHARMONIKER – Kulturpalast Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Barbara Hannigan – Sopran und Leitung
Münchner Philharmoniker

Luigi Nono: »Djamila Boupacha« für Sopran solo aus »Canti di Vita e d’Amore«
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll Hob. I:49 »La Passione«
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur

18.30 UHR KONZERTEINFÜHRUNG (KULTURPALAST, VERANSTALTUNGSRAUM DER ZENTRALBIBLIOTHEK, 1. OG)

28.05.2020 19:30
Festival Dresdner Musikfestspiele 2020 - Inspiration Natur
Details www.musikfestspiele.com
Ort Kulturpalast Dresden
Altmarkt (Tram 1, 2, 4)
28/05/2020 19:30 28/05/2020 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de BARBARA HANNIGAN & MÜNCHNER PHILHARMONIKER Kulturpalast Dresden 38 DD/MM/YYYY
 

Nach zwei umjubelten Auftritten bei den Musikfestspielen kehrt Barbara Hannigan nun mit den Münchner Philharmonikern in der Doppelrolle als Sängerin und Dirigentin sowie drei maßstabsetzenden Werken zurück. Luigi Nono vertonte in seinen »Canti di Vita e d’Amore« »drei Situationen unseres Zeitgeschehens«, wobei der zweite Teil der algerischen Freiheitskämpferin Djamila Boupacha ein Denkmal setzt. In seiner zu den »Sturm- und Drang«-Werken zählenden Sinfonie Nr. 49 verband Haydn die alte Form der Kirchensonate mit modernen Elementen. Den Schlussakkord setzt Mahlers Vierte Sinfonie – 1901 in München vom Kaim-Orchester, dem Vorläufer der Münchner Philharmoniker, unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt –, in deren berühmtem Finale die Vertonung des Gedichts »Das himmlische Leben« erklingt.

BARBARA HANNIGAN
Die Sopranistin und Dirigentin Barbara Hannigan verkörpert die Musik mit einer unvergleichlichen dramatischen Sensibilität und ist eine Künstlerin von einzigartiger Kreativität. Sie hat mit Regisseuren und Dirigenten wie Christoph Marthaler, Sir Simon Rattle, Sasha Waltz, Kent Nagano, Vladimir Jurowski, Andris Nelsons, David Zinman, Sir Antonio Pappano, Katie Mitchell und Kirill Petrenko zusammengearbeitet. Als Sängerin wie auch als Dirigentin beweist die kanadische Musikerin eine tiefe Hingabe zur Musik unserer Zeit und hat mehr als 85 Uraufführungen realisiert von Komponisten wie Pierre Boulez, Henri Dutilleux, György Ligeti, Karlheinz Stockhausen, Pascal Dusapin, Brett Dean, George Benjamin und Hans Abrahamsen. Mit der Saison 2019/20 wird Barbara Hannigan Erste Gastdirigentin der Göteborger Symphoniker sowie Artist in Residence des Orchestre Philharmonique de Radio France. Sie wird in dieser Spielzeit zudem mit dem London Symphony Orchestra, dem Toronto Symphony Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Danish National Symphony Orchestra and dem Cleveland Orchestra zu erleben sein. An der Bayrischen Staatsoper wird sie in einer Produktion von Hans Abrahamsens »The Snow Queen« in der Rolle der Gerda debütieren und als Lulu an die Hamburgische Staatsoper zurückkehren. Weiterhin arbeitet sie mit den jungen Künstler*innen ihrer vielbeachteten Equilibrium Young Artists Mentoring Initiative zusammen, die sie 2017 ins Leben rief. In der Saison 2018/19 war Barbara Hannigan Künstlerische Leiterin des Ojai Festivals sowie Artist in Residence beim Aldeburgh Festival. Hannigans erstes Album als Sängerin und Dirigentin, »Crazy Girl Crazy« wurde mit einem »Grammy Award«, einem »OPUS KLASSIK«, einem »Klara Award« und einem »JUNO Award« ausgezeichnet. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen »Vienna: fin de siècle« und Saties »Socrate«, beide Alben gemeinsam mit dem Pianisten Reinbert de Leeuw. 2020 wird ihr nächstes Album beim Label Alpha Classics erscheinen. Im April 2020 wird Barbara Hannigan mit dem renommierten »Léonie Sonning Music Prize« geehrt.

Quelle: musikfestspiele.com