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30.09. 2020
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Gemeinsame Vortragsreihe - Bau|Kunst und Spannweiten

Einführung und Moderation:
Prof. Olaf Lauströer, HfBK Dresden

Barbara Wille studierte Bildende Kunst an der Universität Mainz bei Ansgar Nierhoff, dessen Meisterschülerin sie 1990 war. Es folgten Arbeitsaufenthalte und Stipendien, u.a. in Florenz Berlin, New York und Paris. Seit 2014 ist sie Professorin an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. „Im Zentrum meiner künstlerischen Arbeit steht meine Beziehung zu Raum und Dinglichkeit. Hierbei interessieren mich die Grenzflächen, Berührungen und Übergänge sind mir wichtig. Das lichte Maß des Raumes, das mit Berührung zu tun hat, verortet eine Membran, die zwischen der Abstraktheit des Raumes und dessen sinnlicher Erfahrbarkeit vermittelt.“ (Barbara Wille, www.hfbk-dresden.de)

" K O N S T R U I E R E N "
Ist der Mensch ein 'constructing animal', in dem er nicht nur seine gebaute Umwelt, sondern auch seine Vorstellungen von der Lebenswirklichkeit konstruiert?
Geht man dieser Frage in verschiedenen Richtungen nach, so lässt sich eines nicht übersehen: die Bedeutung des 'Konstruierens' heben Künstler, Ingenieure, aber auch Geisteswissenschaftler übereinstimmend als elementare Fähigkeit des Menschen hervor.
Sucht man darin nach einem gemeinsamen Motiv, so ließe sich die Arbeit an Konstruktionen als Brückenschlag, zwischen der gedachten/inneren und äußeren Wirklichkeit, verstehen. Für mentale oder materielle Konstruktionen scheint auf diese Weise beides zu gelten: sie konstituieren und repräsentieren Wirklichkeit.
Gemeinsam mit unseren Referent*innen wollen wir das 'Konstruieren' im Rahmen der Vortragsreihe als universelle Kulturtechnik verstehen.

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