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22.05. 2022
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Kurt Weill komponierte seine Sinfonie Nr. 1, in der sich Spuren von Mahler, Schönberg und Strauss finden, als Einundzwanzigjähriger. Brahms hingegen beschäftigte seine eigene Erste Sinfonie sehr lange. »Du hast keinen Begriff davon, wie es unser einem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen [Beethoven] hinter sich marschieren hört«, schrieb er in einem Brief. Und so wurde das Werk auch erst nach 20-jähriger Vorbereitungszeit 1876 uraufgeführt. Brahms zeigt sich mit ihm als romantischer Erneuerer. Tschaikowsky liebte Mozart. Das Thema für seine konzertanten Cello-Variationen bezeichnete er selbst als »Rokoko-Thema«. Dirigiert wird dieses farbige Programm von der Ausnahmedirigentin Joana Mallwitz. Solist der »Rokoko-Variationen« ist der für seine musikalische Ausdrucksfähigkeit und große Virtuosität gepriesene französische Cellist Gautier Capuçon.

Gautier Capuçon – Violoncello
Dresdner Philharmonie
Joana Mallwitz – Dirigentin

Kurt Weill: Sinfonie Nr. 1 »Berliner«
Peter Tschaikowsky: »Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester« A-Dur op. 33
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

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