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Vortrag und Musik |

Die Akte Rosenburg - Der Umgang des Bundesministeriums für Justiz mit der NS-Vergangenheit – Haus der Kathedrale (Kathedralforum Dresden) | Alle Veranstaltungen

 

Prof. em. Dr. Manfred Görtemaker, Berlin
Musik: Simon Kalbhenn, Cello, Dresden/ Radebeul

Trotz der „Stunde Null“ blieben in den Ministerien nach 1945 nicht wenige Menschen in verantwortungsvollen Positionen, die zuvor einer Diktatur dienten. Eine Kommission von Forschern arbeitete zuletzt historisch auf, wie man im Bundesministerium der Justiz (BMJ) nach 1949 mit der NS-Vergangenheit im eigenen Haus umging.
Die daraus entstandene „Akte Rosenburg“ erläutert, welche personellen und institutionellen Kontinuitäten es von der Gründung des BMJ bis in die siebziger Jahre gab, wie tief der Bruch 1945 wirklich war und wie die Politik damit umging.
Wenn man unterstellt, dass viele der handelnden Personen schon vor 1945 aktiv waren, bleibt die Frage, ob diese vom Gedankengut des Nationalsozialismus beeinflusst wurden. Und wenn ja, auf welche Weise?

Prof. em. Dr. Manfred Görtemaker lehrte Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Er leitete die „Unabhängige Wissenschaftliche Kommission zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit“.

Simon Kalbhenn ist Cellist in der Staatskapelle Dresden.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Dresdner Synagoge e. V. statt.