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Fotografie |

Die im Licht stehn. Fotografische Porträts Dresdner Bürger des 19. Jahrhunderts – Stadtmuseum Dresden (Museum Dresden) - Landhaus | Alle Veranstaltungen

 

Für alle mit Lust am Entdecken, die offen sind für Überraschendes und die Lust am Denken auch schon mal dem rein visuellen Erlebnis vorziehen, sei die Sonderausstellung „Die im Licht steh´n.  Fotografische Portraits Dresdner Bürger des 19. Jahrhunderts“ im Stadtmuseum Dresden ans Herz gelegt. Kein Schnee von gestern – versprochen! Allein die Frage, wer schaffte es vor 200 Jahren in die Sammlung, zieht unwillkürlich nach sich: Und wer steht heute im Licht? Gut gefragt vor allem dann, wenn mal wieder von Identität die Rede ist.

Die 102 Bildnisse aus dem 19. Jahrhundert brauchen zu ihrem Schutz das gedämpfte Licht, um das kollektive Gedächtnis zu erhellen und am Leben zu erhalten. Sie zeigen Vertreter des Dresdner Bürgertums zu Zeiten, als die  Stadt zur Industrie- und Kunstmetropole im Kaiserreich aufstieg. Manch Straßenname bekommt nicht nur ein Gesicht und eine Gestalt zugeordnet, sondern auch noch ringsherum ein repräsentatives Abbild der Stadtgesellschaft mit dazu.

 

Fotografische Bildnisse bedeutender Bürger (und auch einiger Bürgerinnen) stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Sie stammen aus der Frühzeit des Stadtmuseums und gehören zu einem nahezu vollständig erhaltenen, erstmals in seinen historischen Bezügen gezeigten Bestand von 2.700 Porträtfotografien. Initiator der Sammlung war der Historiker, Stadtarchivar, Stadtbibliotheksleiter und erste Museums-direktor Otto Richter (1852-1922), der in Stadtbildern, Objekten, Porträts und Geschichtswerken die Transformation von Stadt und Bürgergesellschaft in die Moderne hellsichtig begleitete. In Ausstellung, Begleitbuch, Rahmenprogramm und Tagung werden Stadt- und Museumsgeschichte in den Zusammen-hang der Modernisierungen seit den 1880er Jahren und in den Kontext unseres zunehmend von Bildpolitik bestimmten Zeitalters gestellt.