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literarisch-musikalisches Programm |

Die Jahre im Zoo – Palais im Großen Garten Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Die Jahre im Zoo
Lesung mit Durs Grünbein

Kleine Hymnen
zeitgenössisch-improvisierte Musik von und mit Anna Katharina Schumann und Thomas Friedlaender (Zinken, Hörner und Trompeten)

27.03.2020 14:30
Reihe OFFENES PALAIS - MUSIK UND KUNST IM GROßEN GARTEN
Details www.offenes-palais.de
Ort Palais im Großen Garten Dresden
Comeniusplatz (Tram 1, 2)
Querallee (Bus 75; Tram 9, 13)
Großer Garten (Tram 10, 13)
27/03/2020 14:30 27/03/2020 16:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Die Jahre im Zoo (Lesung mit Durs Grünbein) Palais im Großen Garten Dresden 38 DD/MM/YYYY
27.03.2020 19:30
Reihe OFFENES PALAIS - MUSIK UND KUNST IM GROßEN GARTEN
Details www.offenes-palais.de
Ort Palais im Großen Garten Dresden
Comeniusplatz (Tram 1, 2)
Querallee (Bus 75; Tram 9, 13)
Großer Garten (Tram 10, 13)
27/03/2020 19:30 27/03/2020 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Die Jahre im Zoo (Lesung mit Durs Grünbein) Palais im Großen Garten Dresden 38 DD/MM/YYYY
 

Durs Grünbein, geb. 1962, aufgewachsen in Dresden, lebt in Rom und Berlin und gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Poeten der Gegenwart.
Die Lesung steht in der Reihe einiger bereits im Rahmen von OFFENES PALAIS präsentierter zeitgenössischer Schriftssteller. Nach den Auftritten Thomas Rosenlöcher und Christian Lehnert erlebt das Publikum am 27.März 2020 den mehrfach ausgezeichneten Dichter Durs Grünbein.

Hellerau, die Gartenstadt am Rande Dresdens, zu Beginn des 20. Jahrhunderts Station für Kafka, Rilke, Benn und viele andere, wird für Durs Grünbein zu einer Stätte von prägender Kraft für den eigenen Lebensweg. Von hier aus geht es hinein in das Jahrhundert: Die Schicksale der Vorfahren väter- und mütterlicherseits ebenso wie das ihm überlieferte Trauma der Zerstörung Dresdens sind Erzählungen, die tief in den Kreis seiner eigenen Erfahrungen eindringen. Über das atmosphärisch dichte Erlebnis der heimatlichen Brachen und der russischen Besatzung öffnet sich in dieser äußersten Ecke des östlichen Deutschland ein konkreter Raum des Erinnerns. So entsteht das Bild seiner Kindheit – am Rand der Geschichte in den langen Sommern des Kalten Krieges.

Freundschaften und frühes Leid, schulische Erfahrungen und erste Lektüren, Lieblingsspielzeuge, Träume, Phantasien und Phantasmen entfalten sich in einem farbenreichen Kaleidoskop aus autobiographischer Prosa, Poemen, Reflexionen und, nicht zuletzt, vielen Funden aus der reichen Bildersammlung des Dichters.

offenes palais