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Dresdner Bläserphilharmonie - BACCHANALE – Kulturpalast Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Festmarsch
Rose Wirrmann (1911-1975)
Bearbeitung Frank van Nooy

Konzert für Violoncello und Blasorchester
Friedrich Gulda (1930-2000)
Solist Titus Maack
Sächsische Staatskapelle Dresden

Air
Aus der Orchestersuite in D-Dur
Johann-Sebastian-Bach (1685 – 1750)
Bearbeitung Frank van Nooy (geb. 1960)

Pause

Was zusammen gehört
Komponiert für Dresdner Bläserphilharmonie, Uraufführung
Enrico Olivanti (geb. 1988)

Bacchanale
Rolf Rudin (geb. 1961)

14.01.2018 19:30
Details www.dresdnerphilharmonie.de
Alle in Kulturpalast Dresden
Altmarkt (Tram 1, 2, 4)
TIPP14/01/2018 19:30 14/01/2018 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Dresdner Bläserphilharmonie - BACCHANALE Kulturpalast Dresden 38 DD/MM/YYYY
 

Im 10. Jahr ihres Bestehens lässt die Dresdner Bläserphilharmonie in ihrem 15. Sinfonischen Bläserkonzert »Bacchanale« einen Querschnitt durch den Reichtum der konzertanten sinfonischen Bläsermusik erklingen, welche sich mittlerweile als wertvolle, neuartige Facette im Kulturleben der Stadt Dresden hat etablieren können. Dem festlichen Rahmen entsprechend trägt das Jubiläumskonzert den Namen eines von Rolf Rudin (geb. 1961) geschaffenen Werkes, das ausgelassene Lebensfreude an frohen Festtagen mit »Wein, Weib und Gesang« zum Inhalt hat. Es ist ein klangvoll-virtuoses Stück, das bereits in vielen Orchesterwettbewerben Pflichtstück war.

Zu Beginn des Konzertes erklingt ein fröhlicher »Festmarsch« der Dresdner Geigerin und Komponistin Rose Wirrmann (1911–2002), die über viele Jahre zu den führenden Geigerinnen Dresdens gehörte. Als solche durfte sie in der Staatskapelle und der Philharmonie mitmusizieren, bekam allerdings aufgrund ihres Geschlechts keine feste Anstellung. Rose Wirrmann war eine überaus vitale Künstlerin und autodidaktische Komponistin, die ihre Musikalität in einer Reihe von heiteren Kompositionen auch über ihre Zeit hinaus zu Papier brachte. Frank van Nooy (geb. 1960) bearbeitete den heiteren Marsch für die spezielle Besetzung der Dresdner Bläserphilharmonie.

Einer der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts war Friedrich Gulda (1930–2000). Außer durch seine legendären Bach- und Beethoveninterpretationen wurde er auch als Jazzpianist berühmt. Sein »Cellokonzert« greift sämtliche Stilmittel der Blasmusik auf, ist hochintelligent geschrieben und trotzdem unterhaltend. Es gehört bereits zu den Standardwerken aller großen Solisten. Mit Titus Maack von der Staatskapelle Dresden steht uns einer der besten Cellisten der jüngeren Generation als Solist zur Verfügung.

Frank van Nooy (geb. 1960), Solobassposaunist der Staatskapelle, kann als einer der führenden Spezialisten für sinfonische Blasmusik im europäischen Raum genannt werden. Seine Bearbeitungen sind in Fachkreisen berühmt. Mit dem »Air« aus der 3. Orchestersuite von Johann Sebastian Bach (1685–1750) hat er ein traumhaft schönes Stück auf großes Bläserensemble übertragen. Für das Orchester bedeutet dieses Werk eine unvergleichliche Klangschulung, für das Publikum einige Minuten versunkenen Träumens.

Der junge italienische Komponist Enrico Olivanti (geb. 1988) studierte in Italien Gitarre, Jazz und Komposition. Ein internationales Stipendium führte ihn nach Dresden, wo er an der Hochschule für Musik seinen künstlerischen Abschluss machte. Die Dresdner Bläserphilharmonie lernte ihn anlässlich einer Komposition für das Landesjugendsinfonieorchester kennen und beauftragte ihn mit einem Werk. Diesen Kompositionsauftrag nahm Enrico Olivanti gerne an, da ihn die Klangvielfalt eines groß besetzten sinfonischen Blasorchesters reizte. Das entstandene Werk »Was zusammen gehört« greift ein Zitat von Willy Brandt auf, das als Synonym für die Einheit Deutschlands und das unaufhaltsame Erblühen der Stadt Dresden steht. 

dresdner bläserphilharmonie