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FACES - Digitale Malerei, Fotografie und Collagen – Medienkulturhaus PENTACON Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Unter dem Titel FACES stellt Christian Randel digitale Malerei, Fotografie und Collagen aus. Es ist der erste Teil eines Konzepts, in dem sich der Künstler mit der Magie der Dinge in der Banalität des Alltags auseinandersetzt. In der als realistisch geltenden Fotografie sucht und findet er seine surrealistische Ästhetik, ein kongeniales Ausdrucksmittel, das die Grenzen von Kunst und Leben, Traum und Bewußtsein, Phantasie und Wirklichkeit verwischen läßt.

 

"Ich sehe mich als digitalen Bildkünstler, der viel Lust auf etwas Neues hat und auf zukünftige Entwicklungen neugierig ist, um sie spielerisch zu erobern. Ich bin ein grafisch arbeitender Künstler, der sich sowohl in seinen Fotografien, als auch in freien bildhaften Kompositionen zwischen Surrealismus und Pop Art ausdrückt.

Meine Arbeiten sind Produkte eines längeren gestalterischen Prozesses, übertragen auf unterschiedliche Medien. In der Banalität des Alltags suche und finde ich die Magie der Dinge, in der als realistisch geltenden Fotografie findet meine surrealistische Ästhetik ein kongeniales Ausdrucksmittel, das die Grenzen von Kunst und Leben, Traum und Bewußtsein, Phantasie und Wirklichkeit zu verwischen hilft. Die Motive sind häufig der Alltagskultur, der Welt des Konsums, den Massenmedien und der Werbung entnommen, wobei die Darstellung in fotorealistischer und manchmal überdimensionierter Abbildung erfolgt.

Meine Fotos, Bilder und Collagen entstehen spontan aus Begegnungen in der Bewegung. Die Zufälligkeit des Seins, melancholische Augenblicke, Farben, Formen und Situationen, die Objets trouve lassen mich reagieren. Schaufenster als sich wiederholendes Moment ist für mich eine Metapher für Sehnsucht und die Ziellosigkeit der menschlichen Wünsche. Die Puppe wird für mich zum Spiegelbild der Realität, die in Umkehrung zur Anerkennung der Fiktion als Realität führt. Eine schöne Form kunstvoll inszeniert, als Ersatz auf der Suche nach Liebe, dem Sinn des Lebens. Welche Geschichte hätten diese Figuren als reale Personen an diesen Orten erlebt? Eine Weiterführung meiner Arbeit ist es, diesen Objekten eine neue bildnerische Identität zu geben."

Quelle: medienkulturhaus.de