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22.05. 2022
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  • Synagoge Dresden (c) EMODD

Die Pflege des musikalischen Erbes vergessener oder verfemter jüdischer Komponisten ist für die Neue Jüdische Kammerphilharmonie ein wichtiges Anliegen. Einen Einblick in dieses besondere Repertoire erhält das Publikum auch beim vierten Festspielkonzert des Ensembles. So vertonte Ernest Bloch in seinem Zweiten Concerto grosso einen klangreichen Dialog zwischen Streichquartett und Orchester. Mit Weinberg steht ein Tonschöpfer auf dem Programm, dessen Werke nun ihre verdiente Renaissance erfahren. Neben seiner Zweiten Sinfonie erklingt das Concertino für Violoncello und Orchester. Diese Urfassung des Cellokonzertes op. 43 wurde erst 2016 wiederentdeckt und wird hier von Friederike Herold, einer hochtalentierten Jungstudentin an der Dresdner Musikhochschule, interpretiert.

Friederike Herold – Violoncello
Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden
Michael Hurshell – Dirigent

Ernest Bloch: Concerto grosso Nr. 2 B. 84
Mieczysław Weinberg: Concertino für Violoncello und Orchester op. 43 bis (Urfassung des Violoncellokonzertes)
Mieczysław Weinberg: Sinfonie Nr. 2 op. 30 für Streichorchester

dresdner musikfestspiele

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