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26.05. 2020
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750 Jahre Burg Pirna auf dem Sonnenstein - Sonderausstellung im Stadtmuseum Pirna

Öffnungszeiten: Di – So 10–17 Uhr

Hoch über dem Elbtal thront der Sonnenstein mit der imposanten ehemaligen Festung, dem heutigen Sitz des Landratsamtes Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. Seit mehr als tausend Jahren leben hier Menschen. Im 10. Jahrhundert entstand auf dem Bergplateau eine slawische Wallanlage. Archäologische Funde dokumentieren die Frühzeit der Besiedlung. Spätestens um 1200 erschien der Sonnenstein für die Interessen der Meißner Markgrafen bedeutsam. Erstmals schriftlich erwähnt wurde die Burg in einer Urkunde von Markgraf Heinrich dem Erlauchten aus dem Jahr 1269. Ihre exponierte Lage machte sie zu einem wichtigen Kontrollpunkt des Elbhandelsweges am Ausgang des Elbsandsteingebirges. Im Schutz der landesherrlichen Burg entstand die Ansiedlung Pirna, die spätestens 1245 Stadtrecht erhielt. Ausgestattet mit dem Privileg des Stapel- und Niederlagsrechts entwickelte sich Pirna zur wichtigsten Handelsstadt zwischen Leitmeritz und Magdeburg. Unter böhmischer Herrschaft erfolgte im 14. Jahrhundert der Ausbau der Burg für höfische und repräsentative Aufgaben. Wiederholt weilte Kaiser Karl IV. in ihren Mauern. 1372 erfolgte hier mit den Meißner Markgrafen die Schließung des Pirnaer Vertrages zur Bestätigung der Besitzverhältnisse und der Regelung gegenseitigen Beistandes.

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