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JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN - VON HANS FALLADA – die bühne - Das Theater der TU | Alle Veranstaltungen

 

(URAUFFÜHRUNG) HANS FALLADA ADAPTION AN DIE BÜHNE

„Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet!“ Mit diesem Satz auf einer anonymen Postkarte beginnt der ungewöhnliche Widerstand eines einfachen Arbeiterpaares zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in Berlin.

 

Falladas 1946 und in nur Wochen geschriebener Roman basiert auf den Prozessakten des Ehepaars Elise und Otto Hampel, die 1943 im Gefängnis Plötzensee von den Nazis hingerichtet wurden.

Nach dem plötzlichen Kriegstod ihres Sohnes, hat das Ehepaar in den Jahren 1940 – 42 über 200 handgeschriebene Postkarten und Briefe gegen die Maschinerie des Nazistaates in Berliner Treppenhäusern ausgelegt.

Als sie jedoch ins Visier eines Kriminalkommissars geraten, werden Sie in der klaustrophobischen, von Spitzeln, Denunzianten, Nichtsnutzen, Spielern und Betrügern bevölkerten Großstadt schnell zu Gejagten.

Die Inszenierung kreuzt die Formate Theater, Hörspiel und Lesung. Sie beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Macht und Moral in einer Diktatur, beleuchtet den Widerstand im Kleinen und ist nicht zuletzt eine Ode an die Notwendigkeit des Gewissens als höchste Instanz.

Regie ■ Dramaturgie ■ Bühne: Peter Wagner

Text: Hans Fallada

Es spielen: Nikola Köhler ■ Maike Prüter ■ Sophie Wartner ■ Florian Dietz ■ Matthias Held ■ Börge Mehlhorn ■ Maurice Vetter

Musik: Florian Dietz

Technik: Martin Mendiburu ■ Tim Kaltofen

Quelle: die bühne