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JOHN K. FARAH (CAN) & LEA W. FREY (DEU) – Park am Japanischen Palais Dresden - Staatliche Kunstsammlungen Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Den Auftakt zur Reihe „Klaviernacht +“ bildet ein Doppelkonzert zweier ganz außergewöhnlicher Künstler/innen.

 

Lea W. Frey

Mit ihrer kristallinen, vier Oktaven umfassenden Stimme ist Lea W. Frey schon seit einigen Jahren in der Jazz- und Indie-Popszene präsent. Der “singenden Grenzgängerin” (Deutschlandradio Kultur) bescheinigt die Süddeutsche ein “hohes Suchtpotenzial”. Den Abend auf dem Palais Sommer wird sie mit ihrer vierköpfigen Band eröffnen. Nach zwei Alben, die sich der Adaption fremden Materials widmeten, hat die Berliner Sängerin kürzlich mit „Plateaus“ ein erstes Album mit eigenen Stücken vorgelegt, die stilistisch zwischen Jazz und Elektronik changieren, manchmal an The Notwist erinnern.

Grenzensprengend ist auch der künstlerische Hintergrund der Musiker, die sich mit schlafwandlerischer Sicherheit zwischen Klassik und Jazz, Indie und Elektronik zu bewegen verstehen. So bewältigt Lew W. Freys sphärische Engelsstimme das stimmgewaltige Gospel-repertoire ebenso mühelos wie die Solo-Sopranpartie in Beethovens Neunter.

Gitarre und Bass sind mit den Melt Trio-erprobten Gebrüdern Peter und Bernhard Meyer besetzt, derweil am Schlagzeug The Notwist-Drummer Andi Haberl Platz genommen hat. Neu zur Kernband gestoßen ist die stets maskiert auftretende New Yorker Künstlerin Liz Kosack mit ihren Synthesizern, die der Musik weitere bestrickende Klangfarben zufügt.

John Kameel Farah

John Kameel Farah ist Komponist, Pianist und bildender Künstler. Er  studierte  Komposition und  Klavier  an  der  Universität  von  Toronto,  wo  er  zweimal  den  Glenn-Gould-Composition-Award gewann. 1999 nahm er Privatunterricht bei Terry Riley und studierte später am Arabic Music Retreat in  Hartford/Connecticut.  Inzwischen hat sich  John Kameel Farah  als  äußerst kreativer Komponist und Live-Künstler in Deutschland einen Namen gemacht, der von Alter Musik  und  Klassik  bis  hin  zu  Jazz,  Minimal  und  brachialer elektronischer  Musik  das  ganze Spektrum abdeckt – manchmal in nur einem einzigen Stück. Sein aktuelles Album „Time Sketches“ erschien im März 2017 bei Edel Kultur / Neue Meister.

Seine Konzerte sind nicht nur technisch brillant, sondern auch richtig unterhaltsam. Er kombiniert barocke Musik mit Klassik und Zeitgenössischem und untermalt das alles mit Elektronik, die manchmal an Aphex Twin erinnert. Dazu erklärt er meistens auf ungemein sympathische Weise dem Publikum, was er da gerade tut.

Kürzlich ist er in Berlin beim Xjazz Festival aufgetreten. 2016 war er in der ausverkauften Kölner Philharmonie Teil des von Gregor Schwellenbach geleiteten Projekts „Six Pianos“ zum 80. Geburtstag Steve Reichs. Mit ihm spielten Hauschka, Daniel Brandt, Paul Frick und Erol Sarp.

Quelle: Palais Sommer