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Les Contes d’Hoffmann / Hoffmanns Erzählungen – Semperoper Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Les Contes d’Hoffmann / Hoffmanns Erzählungen

Jacques Offenbach

Fantastische Oper in fünf Akten
Libretto von Jules Barbier nach dem Schauspiel von Jules Barbier und Michel Carré, herausgegeben von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck © Schott Music, Mainz
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

07.04.2020 19:00
Details www.semperoper.de
Ort Semperoper Dresden
Theaterplatz (Tram 4, 8, 9)
07/04/2020 19:00 07/04/2020 21:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Les Contes d’Hoffmann / Hoffmanns Erzählungen Semperoper Dresden 38 DD/MM/YYYY
10.04.2020 19:00
Details www.semperoper.de
Ort Semperoper Dresden
Theaterplatz (Tram 4, 8, 9)
10/04/2020 19:00 10/04/2020 21:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Les Contes d’Hoffmann / Hoffmanns Erzählungen Semperoper Dresden 38 DD/MM/YYYY
17.04.2020 19:00
Details www.semperoper.de
Ort Semperoper Dresden
Theaterplatz (Tram 4, 8, 9)
17/04/2020 19:00 17/04/2020 21:00 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Les Contes d’Hoffmann / Hoffmanns Erzählungen Semperoper Dresden 38 DD/MM/YYYY
 

Surreal, magisch und irrational sind die Novellen, mit denen E.T.A Hoffmann zum Protagonisten der deutschen Schauerromantik wurde und in denen Jacques Offenbach eine ideale Inspirationsquelle für seine letzte Oper fand. In »Les Contes d’Hoffmann« lässt er den Dichter selbst auf der Bühne erscheinen und sich in seinen Erzählungen verfangen, in denen Realität und Imagination verfließen.

Um drei Frauen ranken sich die Geschichten des fiktiven Hoffmann, von drei Idealbildern männlicher Projektionen berichten sie: Olympia, die Puppe. Antonia, die Künstlerin. Giulietta, die Hure. Immer tiefer in absonderliche (Alb-)Traumwelten verführt Hoffmann sein Publikum auf der Suche nach der vollkommenen Geliebten. Doch im Spiegelkabinett seiner Fantasien entgleitet ihm mehr und mehr der Faden zur Wirklichkeit, bis er sich selbst verloren geht.

Wie ein Kaleidoskop setzt sich »Les Contes d’Hoffmann« zu einem irisierenden musikalischen Vexierbild zusammen, das die berühmte Offenbach’sche Operettenleichtigkeit streift, in der jedoch durch und durch hoffmanneske Doppelbödigkeit mitschwingt. Vielfach vom Komponisten selbst bearbeitet und nach seinem Tode durch mehr oder weniger berufene Hände ergänzt, fordert das Werk für jede Inszenierung neue Auslegungen heraus. Johannes Erath geht in seiner assoziations- und illusionsreichen Regiesprache dem Schicksal eines Mannes nach, der die Hand sehnsüchtig nach der Liebe ausstreckt und der doch zurückzuckt, bevor sie bedrohlich real werden kann.

Quelle: Semperoper Dresden