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MIT SCHNECK´N TEMPO NACH PILLNITZ – Elbhangfestgelände zwischen Körnerplatz und Pillnitz | Alle Veranstaltungen

 

MIT SCHNECK´N TEMPO NACH PILLNITZ  - DER GROSSE TAGUMZUG NACH PILLNITZ


„Der Hang zur Technik – einst und jetzt“ bestimmt den traditionellen Festumzug am Samstag, den 23. Juni. Punkt 11 Uhr setzt sich an der Loschwitzer Kirche in Bewegung, was die Bewohner vom  Elbhang zum großen Teil wie immer selbst erdacht, gebaut und gestaltet haben. Gerd Kempe ist Einer von ihnen. Der anführende Mottoschneck entstammt ebenso seiner Werkstatt wie die nachgebauten Loschwitzer Hangbahnen einige Wagen weiter hinten. Mit Technik der Marke Eigenbau steigt ein Anderer vom Hochland hinab an die Elbe, um ordentlich Dampf abzulassen; wieder Andere bauen extra eine historische Pferdebahn nach und was sich in früheren Zeiten auf dem Fluss abspielte, dafür stehen Prunkgondel und Rennboot. Doch damit nicht genug. In 15 Bildern kommt auf die Straße, was das Thema hergibt –  alles durchsetzt mit viel Musik: akustische Metallverarbeitung der Blechlawine Dresden, Töne aus Druckluft von Peter Till und schräge, unverstärkte Guggemusik der Elbscheechen Dresden.

Nach Boxenstopps in Wachwitz und Niederpoyritz trifft die lustige Gesellschaft nach sieben Kilometern gegen 13.30 am Handwerkermarkt Pillnitz ein. War das noch bis 2017 die Endstation, so überraschen die Veranstalter in diesem Jahr mit einer Neuheit: dem Umzug von Pillnitz zurück nach Loschwitz – bei NACHT.

 

ELEKTROKARAWANE IN PARTYLAUNE – DER GROSSE NACHTUMZUG NACH LOSCHWITZ


Ein Festumzug für Nachtschwärmer – das gab es in Dresden lange nicht! Und weil Partygänger so ganz anders drauf sind, kamen ein neues Konzept auf den Tisch und weitere Helfer dazu. Herausgekommen ist ein Nachtumzug-Programm, aus dem die pure Vorfreude der Planer und Akteure spricht. Es wird technisch, nostalgisch, futuristisch – und jugendlicher natürlich. Für die etwas andere Atmosphäre sorgen schräge Klänge, grell-bunte Illuminationen, verblüffende Lichteffekte und vor allem die Menschen im nächtlichen Festumzug und an den Straßenrändern.

Los geht es 22 Uhr am Handwerkermarkt in Pillnitz. Mit von der Partie sind unter anderem das Rollende Sofa, ein Straßenkreuzer der Mobilen Jugendarbeit Loschwitz, die laut hämmernde Mobile Werkstatt der Wachwitzer Jugend und der Loschwitz-Dampfer der Jugendbrigade vom Elbhang. Das Lügenmuseum Radebeul steuert eine krachende Sommergewitter-Illusion bei und Tom Roeder, sonst weltweit mit Inszenierung von Installationen, Shows und Festlichkeiten unterwegs, wirft mit seiner Crew einen XXL-Kassettenrekorder an. Und außerdem: Das Electrozid-Partymobil dreht kräftig auf und durchquert die Nacht mit elektronischer Musik, LED-geschmückten Tänzern und kilometerhohen Lichteffekten. Die einzigartige JAZZMASCHINE von Stefan Albrecht feiert ebenfalls ihre DRESDEN-PREMIERE in dieser Nacht: mit Geräuschen aus Metalltrichtern, Tönen aus Metallophonen und Rhythmen aus Mechaniken. Zusammen mit Micha Winkler, Günter „Baby“ Sommer und weiteren exzellenten Jazzern entsteht eine grandiose Live-Inszenierung aus Altmetall, die ihresgleichen sucht. Am Ende des Nachtzugs lassen Tom Knappe und seine Crew 50 Meter hohe Luftschläuche durch die Luft wirbeln und ein spektakuläres Windballett vollführen. Wenn um Mitternacht die mobilen Bühnen in Loschwitz ankommen, ist noch lange nicht Schluss. Dann beginnt das große Finale: Party von der Fidelio-F.-Finke-Straße bis zum Körnerplatz.

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Karin Sehm, kulturkalender-dresden.de