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Klassik |

MUSIK AN DEN HÖFEN DES MEISSNISCHEN LANDADELS - Schloss Hirschstein – Schloss Hirschstein | Alle Veranstaltungen

 

Programm:

Joseph Haydn (1732-1809): Duo für 2 Violoncelli D-Dur Hob. X:11
Jacques Offenbach (1819-1880): Duo in E-Dur op. 54
David Popper (1843-1913): Suite für 2 Celli op. 16
Johan Halvorsen (1864-1935): Passacaglia für Violine und Viola

 

Auf einer schroffen Granitbarre hoch über der Elbe erhebt sich Schloss Hirschstein. Im 10. Jh. als Grenzmark errichtet wird es Ende des 17. Jh. zu einer Wohnanlage mit Innenhof und eingestelltem Turm umgebaut. Es entsteht ein neuer Nordflügel mit doppelläufiger Treppe. 1727 kauft Graf Adolf von Loß Schloss Hirschstein. Die Familie hatte großen Einfluss am sächsischen Hof. 1892 kauft der reiche Tuchfabrikant Ludwig Leuschner das Schloss als Hochzeitsgeschenk für seine Tochter Luise. In den folgenden Jahren gestaltet der Dresdner Architekt Ernst Giese Schloss und Terrassengarten neu. Im Nordflügel entsteht eine Eingangshalle mit barocken Türen. Darüber entsteht ein Porzellansaal mit einem kunstvollen Kamin aus Meißner Porzellan, außerdem eine Kapelle, ausgestattet mit einer Jehmlich-Orgel. Luise wohnt bis zur Enteignung durch das NS-Regime 1943 im Schloss. Als Staatsgefangene wird hier ab Juni 1944 die Belgische Königsfamilie festgehalten. Nach dem Krieg wird das Schloss als Kindererholungsheim und Klinik genutzt. Heute ist die Gemeinde Hirschstein der Besitzer. Der vorgelagerte Rittergutshof wurde in den vergangenen Jahren aufwendig von der Gemeinde saniert. In enger Zusammenarbeit bemühen sich der Heimat- und Förderverein „Oberes Elbtal“ e. V. und die Gemeinde Hirschstein um die Wiederbelebung des Ensembles.

Christoph Heesch (*1995 in Berlin) begann im Alter von sechs Jahren mit dem Cellospiel und nahm bereits mit 10 Jahren sein Studium an der Universität der Künste Berlin auf. Sein beispielloses Talent führte ihn bereits auf internationale Podien, wo er mehrfach ausgezeichnet wurde, so wurde er u.a. mit dem Ehrenpreis beim 10. Int. Witold-Lutoslawski Wettbewerbs bedacht.

Maciej Kulakowski (*1996 in Gdansk) begann im Alter von sechs Jahren mit dem Cellospiel. Zunächst als Jungstudent in Mannheim studiert er heute an der UdK Berlin. Mit 10 Jahren wurde er Preisträger des Int. Cellowettbewerbs in Liezen. 2015 gewann er den Int. Witold Lutoslawski in Warschau.

quelle: börse coswig