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19.09. 2021
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  • Kraszewski Museum Dresden

Todweg, Kuhschwanz, Kannenhenkel  – eine musikalische Spätsommerfrische in sächsischen Jagdgründen.

Ensemble WIRBELEY feiert den Spätsommer (mit gebührendem Abstand/Ansitz), die Jagd und den Wald(rand). Es jubilieren Hörner, Viola, Akkordeon, Flöten und Trommeln nebst singender Säge.

Das Programm feiert während einer einmaligen Bespielung ein Areal des Dresdner Stadtgebietes, welches gemeinhin von OFFENES PALAIS nicht belebt wird, dessen Geschichte wenig bekannt ist, das aber als „Drey Stegen“ am historischen Prießnitzübergang des Bischofsweges Ausgangspunkt dreier uralter Heidewege (O, P, Q – in Baumrinde geschnittene Waldzeichen; bekannt als „Todweg“, „Kannenhenkel“ und „Kuhschwanz“) und Startpunkt für höfische Jagden war. 

„Drey Stegen“, ein ehemaliger Waldort, heute Standort des im Schweizer Stil erbauten Kraszewski-Museums, dient als Inspiration für ein lebensfrohes Programm unter freiem Himmel. Es richtet sich an breite Bevölkerungskreise und alle Altersgruppen. Die inhaltliche Bezugnahme auf viele Aspekte der Dresdner Heide und ihrer historischen Waldorte und Wege, die Jagd, mannigfaltige Formen der Lustbarkeit und die Jahreszeiten verspricht ein kurzweiliges Erlebnis. 

Im Programm eröffnet sich dem Publikum ein Füllhorn musikalischer Erzählungen – auf Paul Gerhardts „Geh aus, mein Herz und suche Freud“ folgt großes Trara, tönen die Jagdmelodien mit Hufgetrappel und Hörnerschall, erklingt ein Sommerkanon aus dem 12. Jahrhundert des alten Englands. Wir hören eine serbische Soirée bei sächsischen Siedlern, belauschen eine sprachbegabte Nachtigall auf mittelhochdeutsch. Ein Reigentänzter wirbelt seine Füße im 11/8-Takt und die Liebesgeschichte eines sächsischen Jagdtreibers mit einer schönen Lausitzerin geht gut aus.

Regenvariante im Saal mit beschränktem Platzkapazitäten

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