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Sonderführung |

Sachsen auf der Spur - 30 Jahre Friedliche Revolution – Albrechtsburg Meissen | Alle Veranstaltungen

 

Bei der Sonderführung »Sachsen auf der Spur« geht es vorrangig um die Bedeutung der Albrechtsburg Meissen als Erinnerungsort und als Stätte für die sächsische Identität. Warum wurde ausgerechnet hier der Freistaat Sachsen wiedergegründet - und nicht etwa in der alten und neuen Landeshauptstadt Dresden oder in Leipzig, der »Stadt der Montagsdemonstrationen«? Der Rundgang durch das Schloss gibt die Antworten: Auf dem Meißner Burgberg manifestiert sich die älteste Traditionslinie sächsischer Staatlichkeit. Hier ließ der deutsche König Heinrich I. anno 929 die erste Militärbefestigung auf dem Gebiet des heutigen Freistaates errichten. Hier stand mit der Gründung der »Mark Meißen« im Jahre 965 die Wiege der weltlichen Macht. Und hierher zog 968 schließlich auch der Bischof als Vertreter der geistlichen Macht. Meißen wurde so zum Dreh- und Angelpunkt sächsischer Geschichte. Die Wettiner ließen sich »ihr« Schloss am Ende des 19. Jahrhunderts prunkvoll ausmalen. Aber nicht nur für sich selbst, sondern vor allem mit Bildern für's Volk. Mit Bildern, die Geschichte(n) erzählen. Als ein »Denkmal der Liebe zwischen Fürst und Land«, wie es 1881 bei der Eröffnung des Museums so treffend hieß. So war es kein Wunder, dass sich die Sachsen bei der friedlichen Revolution 1989 auch ihrer selbst und ihrer historischen Ursprünge besannen. Sie wollten ihr Land zurück! Und sie haben sich ihren Traum am 3. Oktober 1990 in der Großen Hofstube der Albrechtsburg Meissen selbst erfüllt.